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Die Sicherheit von Webseiten wird zum Ranking-Faktor

Google hat auf seiner jährlich stattfindenden Entwicklerkonferenz „Google I/O“ im Juni 2014 die Parole „HTTPS everywhere“ ausgegeben und seine neue Sicherheitsstrategie vorgestellt. Danach sollen Webseiten mit „https“ künftig besser als Seiten mit „http“ ranken. Das SSL-2048-Schlüsselzertifikat verspricht demnach eine bessere Platzierung in den Suchergebnissen. Doch wodurch unterscheiden sich https-Seiten von solchen ohne SSL-Zertifikat und welches Gewicht wird dieser spezielle Ranking-Faktor in Zukunft haben?

Seitenbetreiber, die nun glauben, durch Nutzung des sicheren https-Protokolls in Nullkommanichts ihr Seitenranking bei Google verbessern zu können, werden sicherlich enttäuscht sein, denn das Ranking-Signal ist zurzeit noch schwach. Google hat mit seiner Ankündigung „HTTPS as a ranking signal“ (http://googlewebmastercentral.blogspot.de/2014/08/https-as-ranking-signal.html) in seinem zentralen Webmaster-Blogpost am 6. August 2014 zugleich klargestellt, dass durch Bevorzugung einer sicheren SSL-Verschlüsselung der Website die anderen Ranking-Faktoren keineswegs an Gewicht verlieren. Im Klartext: Spam-Seiten und Seiten mit schlechten Inhalten werden durch den neuen Ranking-Faktor ihre Position nicht verbessern können. Es geht also einzig um die Seiten, die die üblichen Ranking-Kriterien wie guter Content, nutzerfreundliche Seitengestaltung und natürliche Linkstrukturen bereits erfüllen. Google zufolge sind User gut beraten, wenn sie ihre Seiten alsbald umstellen. Zwar ist die Signalstärke fürs Ranking derzeit noch schwach, sie wird aber zunehmen. Die Umstellung ist mit größerem Aufwand verbunden, weil nicht nur sämtliche Haupt- und Unterseiten „umziehen“, sondern auch alle Ressourcen wie Bilder und Skripte anzupassen sind, bevor die Seite auf „https“ umziehen kann. Deshalb möchte Google den Webmastern ausreichend Zeit geben, um von http nach https zu wechseln.

 

SSL-verschlüsselte Seiten für mehr Sicherheit im Web

Immer mehr Unternehmen setzen auf verschlüsselte Seiten, weil Sie nach den jüngsten NSA-Enthüllungen und Hackerangriffen einen Imageverlust und letztendlich Umsatzeinbußen befürchten. Nachdem die Heartbleed-Sicherheitslücke geschlossen wurde, ist das Vertrauen in SSL-Zertifikate wieder gewachsen und Nutzer achten mehr denn je auf die Sicherheit von Internetverbindungen.

Auch wenn HTTPS-Seiten in letzter Konsequenz keinen hundertprozentigen Schutz bieten können, ist die Sicherheit bei der Übertragung um ein Vielfaches höher als bei Standardseiten, die über das einfache Hypertext-Transfer-Protokoll (http) laufen. Das „s“ hinter „http“ steht für „secure“ also für sicher. Während Banken beim Online-Banking ausschließlich auf die gesicherten Verbindungen setzen, nutzen viele andere E-Commerce-Anbieter die sichere Verschlüsselung erst in jüngerer Zeit verstärkt. Die Zeiten als Internetverbindungen hauptsächlich über verkabelte Festnetzverbindungen aufgebaut wurden, sind definitiv vorbei. Heutzutage gehen die meisten Heimanwender über WLAN drahtlos ins Internet und die Zahl der mobilen Internetnutzer wächst beständig. Doch genau die drahtlosen Schnittstellen, an denen Daten per Funk übertragen werden, sind anfällig für Hackerangriffe und Ausspähungen. Sicherheitskritische Daten wie Bankdaten und Passwörter sind bei unverschlüsselter Übertragung per Funk ungeschützt und bieten Cyberkriminellen ein leichtes Angriffsziel.

 

Sicherheit geht Google über alles

Als Kopf des Webspam-Teams von Google kündigte Matt Cutts schon im März 2014 auf der Search Marketing Expo in San José die Einführung von SSL als Ranking-Faktor an. Mit der offiziellen Vorstellung der Kampagne „HTTPS everywhere“ auf der Entwicklerkonferenz Google I/O im Sommer desselben Jahres ist dies nun offiziell. Hierzu ist anzumerken, dass Sicherheit von Webseiten und Datenschutz schon immer ein Thema war, auf das der Suchmaschinengigant großen Wert legte. Damit es keine Überraschungen gibt, hat Google auf seiner Support-Seite (https://support.google.com/webmasters/answer/83105?hl=en) das Wichtigste zusammengefasst, was beim Aufsetzen einer Seite in einer neuen, sicheren Umgebung zu beachten ist. Hintergrund ist die Sorge vieler Webmaster, der Traffic könnte allzu sehr unter dieser Maßnahme leiden, weil viele Verlinkungen und Lesezeichen auf die alte Umgebung verweisen und Nutzer beim Aufruf Fehlermeldungen erhalten beziehungsweise die Seite nicht mehr finden, wenn die alte Hosting-Umgebung plötzlich abgeschaltet wird. Daher ist die Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Umzug einer Seite in eine neue Hosting-Umgebung, die Google den Webmastern hier mitgibt, äußerst hilfreich.

 

Was Google empfiehlt

Obwohl das Ranking-Signal „https“ noch schwach ist, gibt Google schon jetzt Empfehlungen für die Zukunft. Unter anderem sollen Webmaster

  • sichere 2048-bit Schlüsselzertifikate auf dem Server verwenden
  • relative URLs für Ressourcen auf der gleichen sicheren Domain verwenden
  • Protokoll-relative URLs für andere Domains nutzen
  • Seiten nicht für die Crawler durch Einsatz von robots.txt blockieren
  • die Indexierung von Seiten ermöglichen und noindex-Metatags vermeiden
  • die Google-Webmasterguidelines regelmäßig checken, um aktuelle Tipps für die Änderung von Adressen erhalten.

 

 

Vor der Umstellung ist die Gültigkeitsdauer der Seite herabzusetzen

Viele werden sich natürlich jetzt fragen, wie sich dieser neue Ranking-Faktor auf die Position in den Suchergebnissen auswirken wird und ob der Algorithmus überhaupt erkennt, dass es sich nicht um eine komplett neue Seite handelt, sondern eine bestehende, die vielleicht schon ganz gut rankt, deren Adresse nun aber in einem anderen Gewand erscheint. Wichtig ist vor allem, dass das „Gültigkeitsdauer-Attribut“ TTL optimal gesetzt wird. Häufig ist es auf einen langen Zeitraum eingestellt. Eine Woche, bevor die Seite „umzieht“, also mit „https“ aufgesetzt wird, sollte der Wert reduziert werden. So kommen Besucher schneller auf die Seite und müssen sich nicht mit Fehlermeldungen etc. rumärgern. Ein Verfahren, das generell bei Adressänderungen zu empfehlen ist. Google selbst geht mit gutem Beispiel voran und bietet die Google-Suche, Webmaster-Tools und andere Dienste nur noch mit sicherer SSL-Verschlüsselung, also unter „https“ an. Google nimmt seine Empfehlungen somit selber sehr genau.

 

Was für eine baldige Umstellung auf HTTPS spricht

Angesichts der jüngsten Hackerangriffe ist die SSL-verschlüsselte Übertragung eine wichtige Maßnahme von Webseitenanbietern, um das Vertrauen von Besuchern zu stärken. Vor allem Onlineshops, die mit sensiblen Kundendaten hantieren, profitieren auf jeden Fall davon, denn die Kunden achten inzwischen verstärkt darauf, ob ihre Daten sicher übertragen werden. Von daher wird die Bereitschaft der Nutzer abnehmen, Kreditkartendaten, Bankverbindungen und Passwörter, ja noch nicht einmal Telefonnummern über nicht sichere „http-Seiten“ ins Netz zu schicken.

Ganz bewusst hat Google das Rankingsignal noch sehr schwach gewichtet, um Seitenbetreibern ausreichend Zeit für eine Umstellung zu geben. Diese Zeit sollten sie nutzen, weil bereits durchgesickert ist, dass Trust-Signale im Ranking-Algorithmus künftig noch stärker gewichtet werden sollen.

 

Mögliche Nachteile einer Umstellung auf HTTPS

Nicht alle SEOs sind begeistert von Googles Vorstoß zu TLS-verschlüsselten Verbindungen. Zunächst ist einmal zu bemängeln, dass Google nicht genau ausführt, inwiefern sich die Maßnahme positiv auf das Ranking auswirkt. Die Aussage, dass das Signal zurzeit noch schwach ist, später aber einmal stärker gewichtet werden soll, ist vage und für viele Webmaster schwer einzuschätzen.

Was aber noch viel schwerer wiegt, ist folgender Sachverhalt: Google hat bislang der Seitenperformance einen großen Stellenwert beigemessen. Lange Ladezeiten wirkten sich definitiv ungünstig aufs Ranking in den Suchergebnissen aus. Die zusätzliche Protokollschicht verlangsamt jedoch die Kommunikation zwischen Browser und Server und kann im Einzelfall die Performance einer Website regelrecht killen. Mit anderen Worten tut sich hier ein Widerspruch in der Google-Politik auf: Sicherheit vs. Performance. Hier wäre ein klares Statement von Google wünschenswert, weil dieser Widerspruch viele Webmaster und SEOs irritiert, zumal das Aufsetzen einer SSL-verschlüsselten Website die Serverlast erhöht und auch mit höheren Kosten verbunden ist. Als weiteres Hindernis kommt hinzu, dass in der Übergangszeit die alte https-Adresse und die neue https-Umgebung zur gleichen Zeit aktiv sind und es zu Duplicate Content kommt. Dies lässt sich jedoch durch einen 301er Weiterleitung verhindern. Die rechtzeitige Anpassung sorgt zudem dafür, dass Seitenaufrufe über bestehende Links nicht ins Leere laufen.

 

Fazit

Wie so oft lässt Google den Anwendern nur zwei Alternativen, die eigentlich gar keine sind: entweder sofort oder später auf https umzustellen. Aufgrund sich häufender Angriffe auf Internetverbindungen und der Kaperung von Passwörtern im großen Stil hat das Thema inzwischen einen so hohen gesellschaftlichen Stellenwert, dass Seitenbetreibern keine echte Alternative bleibt. Es ist absolut verständlich, dass Nutzer Sicherheit bei der Kommunikation erwarten, wenn sie Passwörter, Bankdaten, Kreditkartennummern und Ähnliches übermitteln. Shops und Webmailanbieter haben längst ihre sicherheitsrelevanten Unterseiten mit SSL-Zertifikaten versehen, um die Übertragung sensibler Daten zu schützen. Warum allerdings Landingpages oder Verbraucherinformationsportale der verschlüsselten Übertragung bedürfen, lässt sich indes nur schwer nachvollziehen. Hier geht es wohl eher ums Prinzip. Das ist schade für optimierte Seiten, die aufgrund ihrer guten Inhalte bereits gut ranken. Obwohl Nutzer über diese Seiten keine sensiblen Daten austauschen, werden Webmaster um den Aufwand der HTTPS-Umstellung nicht herumkommen. Die Angst aufgrund fehlender Trust-Signale ein gutes Ranking eines Tages verlieren zu können, ist einfach zu groß.

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Linkfootprints: unser neues Tool für seriöse Link-Akquise in Zusammenarbeit mit Garrett French

Um Webmastern, Onlinemarketing-Verantwortlichen und auch Suchmaschinenoptimierern die Akquise von Links zu vereinfachen, haben wir ein neues Tool entwickelt: Link Footprints.

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Kommende Vorträge durch das ilscipio Team

Im November wird es zwei Gelegenheiten geben, Mitarbeiter unseres Teams bei einem Vortrag kennen zu lernen und etwas mehr über unser Philoshophie zu erfahren. Den Anfang macht am 7. November unser Geschäftsführer Paul Piper mit einem Vortrag auf der Apache Con Europe in Sinsheim, bei der es einen ganzen Bereich speziell zu Apache OFBiz geben wird.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Local Search?

Der Begriff Local Search ist inzwischen wieder etwas in Vergessenheit geraten aber das Konzept dahinter und die Implikationen waren nie wichtiger als heute und werden in Zukunft noch weiter in den Vordergrund rücken.

Von Universal Search Results zu personalisierten und lokalisierten Suchergebnissen

In 2007 erweiterte Google seine Suchergebnisse, die vorher nur aus 10 Links in einer Liste bestanden, um die Möglichkeit auch Bilder, Videos, Nachrichten und andere Inhalte direkt in den Suchergebnissen anzuzeigen. Diese Möglichkeit ist inzwischen ein essentieller Bestandteil der Google Suchergebnisse und Benutzer erwarten diese Auswahl an Ergebnissen. Doch seit 2007 ist eine lange Zeit vergangen und Google hat die Suchergebnisse seitdem noch um viele Fähigkeiten erweitert. So sind ihre Suchergebnisse auf Sie abgestimmt – sie basieren mit auf den bisherigen Suchen und den Annahmen, die Google über ihre demographischen Daten trifft.

Ihre Suchergebnisse sind also genau das: ihre Suchergebnisse! Dies wird in Zukunft, wenn Search + Your World auch in Deutschland startet noch stärker in den Vordergrund treten, wenn Empfehlungen ihrer Google+-Kontakte noch weiter in den Vordergrund rücken.

Google weiß wo ich bin und wo die Restaurants sind

Doch nicht nur basierend auf ihrer Person geschehen Anpassungen, sondern auch basierend auf ihrer Position. Wenn Sie nach “Pizza” suchen, werden die Suchergebnisse ihnen Pizzerias in ihrer Nähe zeigen, inklusive einer Karte, nicht allgemeine Suchergebnisse für den Begriff Pizza. Zusätzlich ist es natürlich auch möglich in der Kombination mit der jeweiligen Stadt zu suchen, z.B. “Pizza Wiesbaden” und schon erscheinen die Suchergebnisse für Pizzerias in Wiesbaden mit einer Karte und häufig bereits den Adressen und Telefonnummern in den Suchergebnissen.

Google vereint für diese Funktionalität die Möglichkeiten der Erkennung der Location eines Nutzers basierend auf der IP-Adresse (dies führt leider auch immer wieder zu falschen Standorten) und den Informationen, welche es über lokale Örtlichkeiten aufgrund ihrer Webseiten und Google Places-Einträge (die jetzt nicht mehr getrennt, sondern ein Teil von Google+ sind) erfährt. Darum ist es auch besonders für diese Art von Angeboten wichtig, dass diese Informationen für Google einfach zu indexieren sind.

Praktisch am Computer – Essentiell am mobilen Endgerät

Doch Google ist nicht nur am Computer verfügbar, sondern auch mobil verfügbar und hier zeigt sich die Stärke der lokalen Suchergebnisse noch mehr: Zusätzlich zu einer Karte, die meinen aktuellen Standort verwenden kann oder einen von mir gesetzten Standort, ist bei jedem Eintrag nicht nur die Telefonnummer als Button zum direkten Anrufen hinterlegt, sondern auch ein Link zur Routenführung und die Entfernung von meinem aktuellen Standort. So ist es egal, wo man unterwegs ist, man findet sofort das Passende in direkter Nähe!

Foto

Google ist der Anfang, nicht das Ende für lokale Suchergebnisse

Doch gerade was die lokale Suche angeht, ist es wichtig nicht nur in Google auf einer guten Position zu finden zu sein. Mobile Endgeräte sind heute nicht mehr auf den Web-Browser beschränkt, sondern die meisten Nutzer haben eine Vielfalt von Apps installiert. Hier ist es wichtig, mit einem lokalen Geschäft nicht nur in Google vertreten zu sein, sondern auch auf Plattformen, deren mobile Applikationen häufig für lokale Empfehlungen genutzt werden, wie z.B. Foursquare, Facebook und Qype (bzw. Yelp). Hier einen Eintrag zu generieren dauert nur wenige Minuten und hilft dabei möglichst viele Kunden in dem Moment zu erreichen, in dem Sie nach genau dieser Art von Lösung suchen und zusätzlich werden diese Einträge auch von Google indexiert und in den Suchergebnissen angezeigt.

Mobile gehört die Zukunft

Diese Möglichkeiten werden in der Zukunft noch wichtiger werden, da der Anteil mobiler Geräte am gesamten Internetkonsum in den kommenden Jahren stark steigen wird und den Anteil der klassischen Computer in den kommenden Jahren übersteigen wird. Darum werden lokale Suchergebnisse für lokale Geschäfte und Lösungen immer wichtiger und sollten die Basis für eine Suchmaschinenoptimierung für Geschäfte mit lokalem Bezug sein.

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Browseo Update: Geschwindigkeit & URLs zum Teilen

Unser SEO-Browser Browseo hat vergangene Woche ein Geschwindigkeits-Update bekommen. Die Wartezeit zwischen Eingabe und Ergebnis ist jetzt in vielen Fällen kaum noch wahrnehmbar. Dies dürfte insbesondere unsere Power-User erfreuen, die hunderte Seiten innerhalb kurzer Zeit analysieren.

Neben diesem Performance-Update gibt es jetzt die Möglichkeit, Ergebnisseiten direkt über eigene URLs zu teilen. Hierbei haben wir Berater im Blick, die Kunden so einen direkten Link zur Browseo-Ansicht der entsprechenden Seite schicken können. Der direkte Link findet sich jeweils am unteren Ende der Seitenleiste:

So sehen die URLs aus, dank derer Browseo-Ansichten nun direkt geteilt werden können:

http://www.browseo.net/?url=http://www.ilscipio.com/

http://www.browseo.net/?url=http://www.spiegel.de/

Weitere Funktionen sind in Arbeit. Wünsche und Anregungen weiterhin gerne per Kontaktformular oder über die üblichen Social Media Kanäle.

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Skalierbare Kandidatensuche in der Link-Akquise

Update: unser neues Tool linkfootprints.de bietet eine Menge deutscher Footprints!

Es gibt in jeder Branche viele verschiedene Möglichkeiten, Links zu akquirieren. Dem Begriff “Linkaufbau” haftet ein relativ negatives Image an, weswegen ich den Ausdruck Linkakquise bevorzuge. Denn es geht nicht darum Links zu fabrizieren oder künstlich aufzubauen, sondern darum im Web nach Möglichkeiten zu suchen, eine Website zu promoten. Wer bei Links nur an Suchmaschinen denkt macht einen Denkfehler: das Web besteht aus Seiten und Links die sie miteinander verbinden. Links sind für die Navigation also unerlässlich. Wir bieten Unternehmen Unterstützung bei der Linkakquise an, damit PR- und Marketingmaßnahmen auch optimal für SEO genutzt werden können. Der Unterschied ist gravierend: anstatt Einträge in x-beliebigen Verzeichnissen zu machen sehen wir die Linkakquise als eine Erweiterung des Online-Marketings an und sind hier primär beratend tätig. Wir verbringen viel Zeit damit, Kunden und Partnern unsere Sichtweise zu erklären: weg von SEO-zentriertem “Linkaufbau” und hin zu Online-Marketing und Online-PR. Es geht dabei oft auch um Beziehungen in der realen Welt, die sich dann online in der Form von Links widerspiegeln. Die dadurch entstehenden Links bringen direkt interessierte Besucher, was eines der Hauptkriterien für die Auswahl von Links ist. Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiges Stichwort. Ein Problem bei diesem Ansatz ist aber die Skalierbarkeit. Ich benutze für die Linkakquise vorrangig Google, um nach geeigneten Möglichkeiten zu suchen. Wir haben kurz nach unserem Einzug ins neue Büro beispielsweise nach regionalen gemeinnützigen Organisationen gesucht, die wir unterstützen können. Daraus sind interessante Gespräche und Begegnungen entstanden, durch die – würden wir es darauf anlegen – durchaus Links entstehen können. So etwas ist mit viel Arbeit verbunden, die Suche nach geeigneten Möglichkeiten ist dabei ein wichtiger erster Schritt.

Skalierbarke Kandidatensuche mit dem “Link Prospector”

Unser Partner Garrett French vom US-Unternehmen citationlabs hat mit seinem Tool eine Möglichkeit geschaffen, die Suche nach passenden Quellen zu skalieren. Der Link Prospector zaubert natürlich keine Links hervor, und findet keine Seiten die Google nicht auch zeigen würde. Die Stärke von Link Prospector liegt darin, dass die Ergebnisse anhand verschiedener Kriterien sortiert und exportiert werden können. Der Link Prospector ist in englischer Sprache umgesetzt, ich helfe auf Garretts Wunsch hin gerne bei der Benutzung in deutscher Sprache, da es hier einiges zu bachten gilt. Aber der Reihe nach 😉

Kampagnen erstellen

Einstellungen

Nach Erstellung einer ersten Kampagne geht es um die Einstellungen und Auswahl des passenden Report-Typs. Folgende Einstellungen bieten sich für deutschsprachige Kampagnen an:

Report-Typen für verschiedene Zwecke

Für die englischsprachige Anwendung stehen standardmäßig verschiedene Report-Typen zur Verfügung:

  1. Blogs die Gastbeiträge anbieten
  2. Linkseiten
  3. Autoren / Kuratoren die Tipps, Ankündigungen und sonstige News / Artikel verbreiten
  4. Websites, auf denen Rezensionen von Produkten oder Dienstleistungen erscheinen
  5. Preisausschreiben, bei denen Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden können
  6. Sponsoring
  7. (Blog-) Beiträge, bei denen ein Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht ist
  8. Interviews mit Experten
  9. Themenspezifische Verzeichnisse
  10. Foren
  11. Themenspezifische Blogs
  12. Vereine & Verbände
  13. Anleitungen (How-To)
  14. Custom (benutzerdefiniert) – hier müssen die Suchparameter manuell definiert werden. Für die deutsche Sprache ist dies momentan der einzige Weg Link Prospector zu nutzen (s.u.)

Eine ganze Reihe von Möglichkeiten also um Partnerschaften zu formen und Links zu akquirieren. Link Prospector hinterlegt für alle verschiedenen Report-Typen sog. Footprints, um Seiten zu finden die dem jeweiligen Typ entsprechen. Im Englischen werden diese Footprints je nach Report-Typ automatisch hinterlegt. Für die deutsche Sprache bietet das Tool jedoch die Möglichkeit an, entsprechende Footprints selbst zu hinterlegen. Garrett hat mir freundlicherweise die englischsprachigen Footprints zur Verfügung gestellt, so dass ich hier einige deutschsprachige Footprints als Anregung vorstellen möchte. Weitere Footprints machen wir demnächst über ein eigenes Tools verfügbar.

Eigene Footprints erstellen

Zunächst ist es wichtig Googles erweiterte Suchanfragen (“Search Operators”) zu kennen, insbesondere die folgenden:

  • intitle:Begriff sucht den Begriff im Title-Tag der Seite. Werden zwei oder mehr Wörter angegeben, empfiehlt es sich die gesamte Wortgruppe in Anführungszeichen zu setzen – intitle:”Begriff1 Begriff2″. Dadurch werden beide Wörter in genau dieser Reihenfolge gesucht, ohne weitere Wörter zwischen ihnen. Beispiel
  • intext:Begriff sucht den Begriff im Text der Seite. Dies kann hilfreich sein, da Suchmaschinen Seiten in manchen Fällen bei Suchanfragen anzeigen, obwohl der Begriff selbst nicht auf der Seite enthalten ist. Auch hier können Wortgruppen in Anführungszeichen gesetzt werden – intext:”Begriff1 Begriff 2″. Beispiel
  • inurl:Begriff sucht den Begriff in der URL der Seite. Auch hier können Wortgruppen in Anführungszeichen gesetzt werden – inurl:”Begriff1 Begriff 2″ Mit inurl können auch Domainendungen angegeben werden – inurl:.de zeigt beispielsweise nur Seiten auf .de Domains an. Beispiel
  • * Der Asterisk kann als Platzhalter eingesetzt werden. Beispiel: Eine Suche nach “Google * mein Leben” resultiert in “Google bestimmt mein Leben” ebenso wie in “Google ruiniert mein Leben”. Der Platzhalter beschränkt sich dabei nicht auf ein einzelnes Wort, so dass auch Wortgruppen einbezigen werden (“Google bestimmt seit 2004 mein Leben”). Beispiel


Für jeden Report-Typ ist ein eigener Footprint notwendig, bei dem entsprechende Begriffe mit Suchoperatoren (fürchterliche Übersetzung, stammt aber von Google) kombiniert werden.

Beispiel-Footprints

  1. Blogs
    Hier habe ich Suchoperatoren mit verschiedenen Begriffen kombiniert, die darauf hinweisen dass es sich um einen Blog handelt:
    blog
    blogger
    blogs
    blogroll
    “blog roll”
    blog liste
    intitle:blog
    intitle:post
    intitle:tag
    blogs intitle:”liste der”
    intitle:”gastautor”
    inurl:blog
    intext:”powered by wordpress”
    “kommentar hinzufügen”
    “top * blog*”
    “besten * blogs”
    “beste * blog”
    “top 10”
    magazin
    anleitung
    ratgeber
    news
  2. Linkseiten
    links
    intitle:links
    linkliste
    “liste von links”
    “liste * links”
    “liste von * seiten”
    intitle:”andere links”
    intitle:”websites”
    intitle:”webseiten”
    “ähnliche webseiten”
    “ähnliche seiten”
    “nützliche links”
    “hilfreiche links”
    intitle:”empfohlene links”
    intitle:”interessante links”
    intitle:”nützliche links”
    intitle:links
    intitle:”lieblingsseiten”
    intitle:”liste von webseiten”
    intitle:”webseiten”
    intitle:”info links”
    intitle:”empfohlene webseiten”
    linkempfehlung

Keywords

Um eine Liste spezifischer Kandidaten zu erhalten müssen natürlich entsprechende Keywords definiert werden. Die Report-Typen bestimmen die Art der Kandidaten, während die Keywords die Branche bestimmen, in der nach Kandidaten gesucht werden soll. Hier empfehle ich, dem natürlichen Reflex zu widerstehen, die Keywords einzugeben für die man in den Suchmaschinen positioniert werden möchte. Erstens geht es hier nicht primär um SEO, und zweitens können die Ergebnisse bei vielen Typen besser sein, wenn man allgemeinere Keywords definiert, die der jeweiligen Branche entsprechen. Ein Beispiel: wenn Sie hochwertige Leuchten verkaufen und auf der Suche nach Blogs sind die über Ihr Unternehmen berichten könnten, bieten sich Keywords wie Inneneinrichtung, Wohnen oder Architektur an. Für eine Suche nach Blogs in diesem Bereich ergeben sich also folgende Kombinationen:

leuchten blog
leuchten blogger
leuchten blogs
leuchten blogroll
leuchten “blog roll”
leuchten blog liste
leuchten intitle:blog
leuchten intitle:post
leuchten intitle:tag
leuchten blogs intitle:”liste der”
leuchten intitle:”gastautor”
leuchten inurl:blog
leuchten intext:”powered by wordpress”
leuchten “kommentar hinzufügen”
leuchten “top * blog*”
leuchten “besten * blogs”
leuchten “beste * blog”
leuchten “top 10”
leuchten magazin
leuchten anleitung
leuchten ratgeber
leuchten news

Tipp: ~ Die Tilde sucht, wenn man sie einem Begriff voransetzt, nach Synonymen. Eine Suche nach ~billig würde z.B. gleichzeitig die Begriffe günstig oder preiswert berücksichtigen. Diese Footprints können im Link Prospector über den Reporttyp “Custom” eingefügt werden:

Domains ausschließen

Domains können sowohl für alle als auch für spezifische Kampagnen  ausgeschlossen werden. Oft macht es beispielsweise Sinn, Domains wie twitter.com, facebook.com, amazon.de, xing.com oder youtube.com auszuschließen. Kampagnenspezifisch bieten sich eigene Websites sowie die von Mitbewerbern an, die man sowieso schon kennt. Diese Ausschlüsse führen dazu, dass die genannten Domains nicht in den Ergebnissen angezeigt werden.

Die Ergebnisse

Nach wenigen Minuten stehen die Ergebnisse zur Verfügung. Je nach Einstellungen hunderte oder tausende URLs. Standardmäßig sind die Domains nach LTS (Link Target Score) sortiert, eine von citationlabs eigens entwickelte Kennziffer.

LTS ist eine Kennziffer der Relevanz, die einer Domain im Bezug auf die angegebenen Keywords und Footprints zugeordnet wird. Der LST-Wert einer Domain wird anhand der Anzahl und Position ihrer Seiten in den Suchergebnissen berechnet. Ein höherer Wert deutet darauf hin, dass eine Domain eine stärkere Präsenz in den Suchergebnissen der angegebenen Keywords / Footprints besitzt. Daraus lässt sich natürlich nicht automatisch auf eine höhere Autorität und Qualität der Domain an sich schließen. Der Google PageRank ist ein besserer Indikator für die Autorität einer Domain an sich. Der LTS-Wert ist nur hilfreich um Domains einer Kampagne untereinander zu vergleichen, nicht zu Domains anderer Kampagnen.

Hinter dem Domainnamen wird die Anzahl der URLs angezeigt, die sich indivuduell durch einen Klick anzeigen lassen.

Die Seiten werden nach einem Klick automatisch in einem neuen Fenster oder Browser-Tab geöffnet. Soweit die grobe Anleitung für die Nutzung in deutscher Sprache. Arbeit nimmt der Link Prospector mir hauptsächlich bei der Zusammenstellung der Websites und bei der Sortierung ab. Der LTS-Wert eignet sich hervorragend für die Priorisierung von Kandidaten. Wie gesagt: zaubern kann auch der Link Prospector nicht, aber auf den effizienten Workflow kommt es an.

Die Kandidatensuche ist nur der Anfang

Der persönliche Kontakt ist Grundlage jeder Beziehung, und Tool können lediglich bei der Auswahl von Websites und Unternehmen helfen, die man kontaktieren möchte. Es ist wichtig daran zu denken dass es bei der Linkakquise primär um den Aufbau von Beziehungen geht, durch die auch Links entstehen können. SEOs die sich um nofollow-Attribute scheren und wahllos Artikel “tauschen” ist wirklich nicht mehr zu helfen. Langfristige und – ich erwähne den Begriff gerne nochmals – nachhaltige Linkakquise besticht durch Links die an Orten platziert werden, an denen sich die Zielgruppe aufhält und austauscht. Influencer helfen in der jeweiligen Branche dabei, die eigene Reichweite zu erhöhen. Multiplikatoren gibt es in absolut jeder Branche, man muss nur genau hinschauen. Es bleibt zu hoffen, dass durch das Angebot solcher Tools die Anzahl der SEOs die seriöse Linkakquise betreiben zunimmt.

Geht das auch einfacher? Was sind die Optionen für deutschsprachige Kampagnen?

Wir arbeiten in Zusammenarbeit mit citationlabs derzeit an einem Tool für deutschsprachige Footprints, mit dem sich sich die verschiedenen Report-Typen generieren lassen, die dann im Link Prospector eingesetzt werden können. Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle. Übrigens: Garrett hat uns angeboten, deutschsprachigen Kunden ein paar extra Credits zu geben damit sie den Link Prospektor ausführlich testen können. Einfach ilscipio erwähnen! Wir sind gern bei der Erstellung von weiteren Footprints in deutscher Sprache behilflich, einfach Kontakt aufnehmen. Hier geht’s zum Link Prospector

Update: unser neues Tool linkfootprints.de bietet eine Menge deutscher Footprints!

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Browseo: unser SEO-Browser ist jetzt online

Eine Webseite muss heute sowohl für Suchmaschinen als auch für Besucher optimal aufbereitet sein. Aber wie sehen Suchmaschinen eine Seite? Und welche Teile einer Seite sind für Suchmaschinen überhaupt wichtig?

Unser neues Tool Browseo beantwortet diese Frage.

Browseo Screenshot

Mit Browseo lassen sich Webseiten aus Sicht von Suchmaschinen-Crawlern betrachten. Bislang mussten Suchmaschinenoptimierer eine Vielzahl von Browser-Plugins einsetzen um die Informationen zu sehen, die dank Browseo nun alle übersichtlich auf einer Seite angezeigt werden.

Anwendungsbeispiele

Browseo hilft in verschiedenen Fällen dabei, Seiten zu analysieren.

Eine Seite aus Sicht von Suchmaschinen-Crawlern betrachten.
Oft lenken aufwändige Animationen und Styles vom eigentlichen Inhalt einer Seite ab. Suchmaschinen sind jedoch am Inhalt einer Seite interessiert, und zwar vorrangig an Text. Dank Browseo bekommt man ein realistischeres Bild des eigentlichen Inhalts.

Versteckten Text erkennen.
Alte “Tricks” wie etwa Text auf gleichfarbigen Hintergrund zu setzen oder mittels CSS vor Besuchern zu verstecken lassen sich mit Browseo mühelos aufspüren. Da Browseo ähnlich wie Suchmaschinen Robots sämtliche Styles ignoriert, liegt jeglicher für Suchmaschinen sichtbare Text leicht lesbar vor Ihren Augen. Sehen und entscheiden Sie selbst ob es sich um eine bewusste Täuschung und somit um einen Verstoß gegen Suchmaschinen-Richtlinien handelt.

Weiterleitungen verfolgen.
Die Weiterleitung von URLs geschieht im Hintergrund, ohne dass z.B. mehrere auf einander folgende Redirects leicht nachvollziehbar wären. Solche Redirect-Ketten können aus Suchmaschinen-Sicht problematisch sein. Browseo führt die gesamte Kette übersichtlich auf.

Verschiedene Link-Typen anzeigen.

Interne Links haben aus SEO-Sicht eine andere Bedeutung als externe Links. Mit Browseo lässt sich jeder Link-Typ einzeln hervorheben. Auch Links mit dem Attribut rel=”nofollow” lassen sich bequem auswählen.

Auf weitere Features haben wir bislang bewusst verzichtet, freuen uns aber sehr über Feedback, Ideen und Vorschläge. Wie nutzen Sie Browseo, vermissen Sie etwas?

Browseo ist unsere Antwort auf eine häufig gestellte Frage: wie sehen Suchmaschinen Webseiten? Finde Sie es selbst heraus!

Browseo Logo

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Suchmaschinenoptimierung wird auch für B2B Anbieter immer wichtiger

Das Konsumenten im Internet nach Informationen zu Unternehmen und Produkten recherchieren ist nicht neu. Viele B2C Unternehmen sind hier auch bereits aktiv dabei ihre Angebote so zu optimieren, dass sie möglichst einfach von potentiellen Kunden gefunden werden können und für möglichst viele relevante Suchbegriffe in den Suchmaschinen erscheinen. Denn hier ist es weitläufig bekannt, dass die meisten Konsumenten für die Recherche auf Suchmaschinen zurückgreifen.

Doch wie ist das bei B2B Käufern? Nutzen Sie auch Suchmaschinen?

Intuitiv denkt man hier häufig an traditionelle Recherchemöglichkeiten – und vergisst dabei schnell, dass auch ein Käufer in Unternehmen gleichzeitig privat Konsumentin und sich nicht plötzlich völlig anders verhält. Doch was bedeutet das in der Praxis? 71% der Befragten B2B Kunden in einer Studie in den USA durch Google & Compete im Jahr 2011  gaben an, dass sie das Internet für die Recherche bei kommenden Einkäufen nutzen. Weit vor Verbänden (41%) und Handelsmessen (39%).

Dabei gaben 73% an, dass sie Suchmaschinen nutzen, weit vor 51%, welche auf die Seiten von Marken betrachten oder den 45%, die sich Online-Bewertungen ansehen. Das interessante dabei ist auch: 66% der kleinen und mittleren Unternehmensvertreter gaben an das Internet gerade bei der Recherche nach neuen Geschäftspartnern zu verwenden. Auch wenn es nur eine begrenzte Studie in den USA ist, so zeigt sie doch ganz klar den generellen Trend: Immer mehr Firmenvertreter nutzen die gleichen Mittel wie im Privatleben für die Recherche im Job. Für B2B Anbieter bedeutet dies aber auch ganz klar, dass Suchmaschinenoptimierung und Aktualität der eigenen Webseite immer wichtiger werden.

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SEO gewinnt Einfluss

Die US-amerikanische Agentur Webmarketing123 hat im August  und September 500 Online Marketer gefragt, welche Online Marketing-Maßnahmen den größten Einfluss auf die Gewinnung von neuen Leads haben. SEO schnitt sowohl im B2B als auch im B2C Bereich mit Abstand am besten ab.

Was macht Suchmaschinenoptimierung zu einer so erfolgreichen Methode?

Auf den Punkt gebracht: wenn ein User eine Suchmaschine nutzt um genau danach zu suchen was ein Unternehmen anbietet, dann ist dies natürlich der ideale Zeitpunkt für einen Kontakt mit dem potenziellen Kunden. Auf relevanten Suchergebnisseiten präsent zu sein ist eine günstige Möglichkeit für Unternehmen, Leads zu gewinnen und Umsatz zu generieren. Die Suchergebnisse großer Suchmaschinen wie Google bestehen aus “normalen” Suchergebnissen (oft organische Ergebnisse genannt) und Anzeigen. Diese Bereiche sind relativ klar voneinander getrennt. Der Großteil der User klickt auf ein normales Suchergebnis, Anzeigen erhalten entsprechend weniger Klicks (je nach Studie und Keyword grob zwischen 10% und 30%). Der Vorteil von PPC liegt in der Kurzfristigkeit Pay-per-click Services wie Google AdWords ermöglichen eine blitzschnelle Positionierung von Anzeigen auf relevanten Suchergebnisseiten. Von der Kontoerstellung bis zur Schaltung der Anzeigen vergehen im besten Fall – je nach Zahlungseinstellung – nur wenige Minuten. Bei der Suchmaschinenoptimierung hingegen dauert es erheblich länger – bei umkämpften Suchbegriffen oft Monate – bis man eine Website erfolgreich positioniert hat. SEO = Nachhaltigkeit Beim PPC-Modell zahlt der Werbetreibende pro Klick (“Pay-per-Click”) auf eine Anzeige, die den User auf die Website des Unternehmens führt. Dabei wird ein Budget definiert, das innerhalb eines fest definierten Zeitraums ausgegeben wird. Für ein Budget von X EUR / Monat bekommt man also eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf der Website. Um den Besucherstrom aufrecht zu erhalten muss laufend neues Budget eingesetzt werden. Wird kein Budget eingesetzt kommen folglich auch keine Besucher mehr. Bei SEO ist das eingesetzte Budget hingegen nachhaltig angelegt. Da kein einziger Cent an Betreiber von Suchmaschinen geht, wird das Budget zu 100% nachhaltig in die eigene Webpräsenz investiert:

  • Verbesserung und Ausbau der Website
  • A/B Tests & Conversion-Optimierung
  • Link-Akquise mit Fokus auf Qualität

Diese Investitionen bleiben auch nach Ablauf einer SEO-Kampagne bestehen: die verbesserte Website bleibt online, die Links von qualitativ hochwertigen Websites bleiben bestehen, die Ergebnisse der Conversion-Optimierung ebenfalls.

SEO setzt sich in Unternehmen durch

Im Dezember 2010 wurden 352 Marketingverantwortliche von US-Unternehmen über ihren Einsatz von SEO befragt. Dabei gaben 78% der befragten an, SEO habe mehr Einfluss auf die Strategie des Unternehmens als im Vorjahr. 65% der befragten gaben zudem an, das SEO-Budget in ihrem Unternehmen in 2011 zu erhöhen. Fazit: Suchmaschinenmarketing wird immer populärer. Dies betrifft sowohl PPC (z.B. Google AdWords) als auch SEO (Suchmaschinenoptimierung). Während PPC Media-Budget verbraucht, ist Suchmaschinenoptimierung eine Investition in die Zukunft der eigenen Webpräsenz, von der ein Unternehmen auch viele Jahre nach Ablauf der Kampagne noch profitiert. Via Studie & Bildquelle 1 Bildquelle 2 Ältere CTR Studie

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