Begriffserklärung

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Usability?

Es gibt Begriffe, die begegnen einem häufig bei der Erstellung und Optimierung von Webseiten, ein solcher Begriff ist auch die Usability. Wikipedia bietet hierfür die folgende Definition:

Gebrauchstauglichkeit (englisch usability) bezeichnet nach EN ISO 9241-11 das Ausmaß, in dem ein Produkt, System oder ein Dienst durch bestimmte Benutzer in einem bestimmten Anwendungskontext genutzt werden kann, um bestimmte Ziele effektiv, effizient und zufriedenstellend zu erreichen. Sie ist damit eng verwandt mit dem Konzept der Benutzerfreundlichkeit (engl. User friendlyness). Die Gebrauchstauglichkeit bildet dabei die Mindestanforderung ab, dass ein System zur Zufriedenstellung der Nutzer arbeitet, wohingegen die Benutzerfreundlichkeit auch die emotionalen Aspekte des gesamten Nutzungserlebnisses, der sogenannten User Experience berücksichtigt.

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Gefangen im Sprachdschungel: was ist Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit bedeutet, dass Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Local Search?

Der Begriff Local Search ist inzwischen wieder etwas in Vergessenheit geraten aber das Konzept dahinter und die Implikationen waren nie wichtiger als heute und werden in Zukunft noch weiter in den Vordergrund rücken.

Von Universal Search Results zu personalisierten und lokalisierten Suchergebnissen

In 2007 erweiterte Google seine Suchergebnisse, die vorher nur aus 10 Links in einer Liste bestanden, um die Möglichkeit auch Bilder, Videos, Nachrichten und andere Inhalte direkt in den Suchergebnissen anzuzeigen. Diese Möglichkeit ist inzwischen ein essentieller Bestandteil der Google Suchergebnisse und Benutzer erwarten diese Auswahl an Ergebnissen. Doch seit 2007 ist eine lange Zeit vergangen und Google hat die Suchergebnisse seitdem noch um viele Fähigkeiten erweitert. So sind ihre Suchergebnisse auf Sie abgestimmt – sie basieren mit auf den bisherigen Suchen und den Annahmen, die Google über ihre demographischen Daten trifft.

Ihre Suchergebnisse sind also genau das: ihre Suchergebnisse! Dies wird in Zukunft, wenn Search + Your World auch in Deutschland startet noch stärker in den Vordergrund treten, wenn Empfehlungen ihrer Google+-Kontakte noch weiter in den Vordergrund rücken.

Google weiß wo ich bin und wo die Restaurants sind

Doch nicht nur basierend auf ihrer Person geschehen Anpassungen, sondern auch basierend auf ihrer Position. Wenn Sie nach “Pizza” suchen, werden die Suchergebnisse ihnen Pizzerias in ihrer Nähe zeigen, inklusive einer Karte, nicht allgemeine Suchergebnisse für den Begriff Pizza. Zusätzlich ist es natürlich auch möglich in der Kombination mit der jeweiligen Stadt zu suchen, z.B. “Pizza Wiesbaden” und schon erscheinen die Suchergebnisse für Pizzerias in Wiesbaden mit einer Karte und häufig bereits den Adressen und Telefonnummern in den Suchergebnissen.

Google vereint für diese Funktionalität die Möglichkeiten der Erkennung der Location eines Nutzers basierend auf der IP-Adresse (dies führt leider auch immer wieder zu falschen Standorten) und den Informationen, welche es über lokale Örtlichkeiten aufgrund ihrer Webseiten und Google Places-Einträge (die jetzt nicht mehr getrennt, sondern ein Teil von Google+ sind) erfährt. Darum ist es auch besonders für diese Art von Angeboten wichtig, dass diese Informationen für Google einfach zu indexieren sind.

Praktisch am Computer – Essentiell am mobilen Endgerät

Doch Google ist nicht nur am Computer verfügbar, sondern auch mobil verfügbar und hier zeigt sich die Stärke der lokalen Suchergebnisse noch mehr: Zusätzlich zu einer Karte, die meinen aktuellen Standort verwenden kann oder einen von mir gesetzten Standort, ist bei jedem Eintrag nicht nur die Telefonnummer als Button zum direkten Anrufen hinterlegt, sondern auch ein Link zur Routenführung und die Entfernung von meinem aktuellen Standort. So ist es egal, wo man unterwegs ist, man findet sofort das Passende in direkter Nähe!

Foto

Google ist der Anfang, nicht das Ende für lokale Suchergebnisse

Doch gerade was die lokale Suche angeht, ist es wichtig nicht nur in Google auf einer guten Position zu finden zu sein. Mobile Endgeräte sind heute nicht mehr auf den Web-Browser beschränkt, sondern die meisten Nutzer haben eine Vielfalt von Apps installiert. Hier ist es wichtig, mit einem lokalen Geschäft nicht nur in Google vertreten zu sein, sondern auch auf Plattformen, deren mobile Applikationen häufig für lokale Empfehlungen genutzt werden, wie z.B. Foursquare, Facebook und Qype (bzw. Yelp). Hier einen Eintrag zu generieren dauert nur wenige Minuten und hilft dabei möglichst viele Kunden in dem Moment zu erreichen, in dem Sie nach genau dieser Art von Lösung suchen und zusätzlich werden diese Einträge auch von Google indexiert und in den Suchergebnissen angezeigt.

Mobile gehört die Zukunft

Diese Möglichkeiten werden in der Zukunft noch wichtiger werden, da der Anteil mobiler Geräte am gesamten Internetkonsum in den kommenden Jahren stark steigen wird und den Anteil der klassischen Computer in den kommenden Jahren übersteigen wird. Darum werden lokale Suchergebnisse für lokale Geschäfte und Lösungen immer wichtiger und sollten die Basis für eine Suchmaschinenoptimierung für Geschäfte mit lokalem Bezug sein.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was sind Microdata?

 Microdata – Informationen für Maschinen verständlich machen

Liest ein Mensch einen Text oder sieht einige Zahlen in Kombination mit Buchstaben, weiß er normalerweise relativ schnell um welche Art Informationen es sich handelt. Es gibt Formate, die wir erwarten und instinktiv suchen. So wissen wir, dass wir die Öffnungszeiten eines Ladens auf einem Schild im Eingangsbereich finden werden. Doch eine Maschine bzw. ein Programm weiß nicht einmal, dass es sich um einen Laden handelt, oder gar wo es die Öffnungszeiten in der Menge der Informationen auf den Scheiben finden soll.

Dieses Problem lässt sich analog auf Webseiten übertragen. Ein Programm weiß nicht, wo nun welche Informationen genau zu finden sind oder um welche Art Informationen es sich gerade handelt. Es sieht nur eine Reihe von Zeichen, kann daraus aber keine Informationen ableiten oder gezielt anzeigen. Doch eigentlich wollen wir häufig doch genau das – Suchergebnisse, in denen die Telefonnummer des Restaurants bereits hervorgehoben ist oder in denen bereits eine Bewertung für den Film, den wir suchen angezeigt wird. Schaut man sich die Suchergebnisse an, ist dies teilweise sogar bereits Realität. Doch woher erkennt Google bei manchen Seiten diese Informationen und bei anderen nicht? Und viel wichtiger, wie bekomme ich Google dazu diese Informationen für meine Webseite anzuzeigen?

Google zeigt die nächsten Konzerte direkt an

Google zeigt die nächsten Konzerte direkt an

Teilweise erkennt Google diese Daten automatisch aufgrund der Unmenge an Webseiten, welche die Google Bots täglich besuchen und in den Index aufnehmen. Häufig stehen Informationen immer an der gleichen Stelle oder sind im gleichen Format und somit häufig automatisiert erkennbar. Dies trifft aber nur auf einen kleinen Teil der Informationen zu, den größten Teil der Informationen kann Google erst dann erkennen, wenn man Google mit Hilfe von Microdata einen Kontext für die Informationen gibt.

Informationen zu einem Android Spiel, inkl. Bewertungen, Bild & Preis

Informationen zu einem Android Spiel, inkl. Bewertungen, Bild & Preis

Die Informationen zu unseren Blogeinträgen inkl. dem Profil des Autors

Die Informationen zu unseren Blogeinträgen inkl. dem Profil des Autors

Microdata entstanden aus dem Gedanken heraus für die eigene Webseite eine Visitenkarte anzubieten, die sich andere Besucher automatisch herunterladen und betrachten können. Ein ähnlicher Ansatz entstand auch für Events, damit diese automatisiert in den Kalender übernommen werden können. Jedoch setzen sich die Formate nicht endgültig durch, auch da es mehrere konkurrierende Systeme gab und die Funktionen zur Erkennung bis heute nicht Bestandteil des Browser sind, sondern erst durch eine Extension oder ein Add-On hinzugefügt werden müssen.

Bewegung und Verbesserung kam jedoch auf einmal in das Geschehen, als Google und Microsoft einen gemeinsamen Standard für diese Art der Daten ankündigten, den sie auf Schema.org zusammengefasst haben. Plötzlich gab es einen Standard, bei dem man sich sicher sein kann, dass er von den Suchmaschinen verstanden wird und an den sich Hersteller anderer Programme halten können um Funktionen zu entwickeln.

Im Source-Code wird erkennbar, um welche Informationen zum Buch es sich handelt

Technisch werden hier einfach die Informationen der normalen Webseite um kontextuale Hinweise erweitert, die ein normaler Webseitenbesucher nicht sieht, die aber von einem Programm ausgelesen werden können. So kann eine Suchmaschiene plötzlich eine Sternen-Bewertung verstehen oder Rezepte können direkt in den Suchergebnissen nach Zutaten oder Kalorien gefiltert werden. Insgesamt erlaubt es also den Suchmaschinen die Informationen der Webseite bereits in den Suchergebnissen informativer darzustellen – und so die Anzahl der relevanten Klicks zu erhöhen.

Zusatzinformationen in den Suchergebnissen nach "Harry Potter Movie"

Zusatzinformationen in den Suchergebnissen nach "Harry Potter Movie"

Doch ist mit den Suchmaschinen hier nicht das Ende erreicht. Funktionen wie Visitenkarten und automatische Kalendereinträge funktionieren weiterhin und sind nur die Spitze dessen, was in Zukunft möglich sein wird, wenn es gelingt, dass Programme Informationen nicht nur lesen, sondern auch zumindest in ihrer Funktion verstehen können.

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Responsive Web?

Responsive Web bzw. Adaptive Web – Darstellung, so wie Sie sie brauchen

Responsive Web (manchmal auch Adaptive Web genannt) wird wohl eines der Trend-Themen des Jahres 2012 und darüber hinaus – und das aus gutem Grund! Denn es bietet die Möglichkeit Webseiten-Design und Aufbau für alle Geräte wieder zu vereinigen, nachdem jahrelang entweder Sonderlösungen oder Optimierung auf eine Art Geräte im Vordergrund standen.

HTML5 und CSS3 erweitern die Möglichkeiten der Web-Entwickler stark. Das Problem der letzten Jahre, wodurch auch getrennte mobilen Webseiten häufig erst entstanden, sind die Vielzahlen der Bildschirmgrößen der Endnutzer einer Webseite. Von veralteten Röhrenmonitoren, über Netbooks mit ihren sehr kleinen Bildschirmen und Smartphones bis hin zu den großen Displays, wie sie Gamer verwenden, ist alles im Web vertreten – und eine Webseite muss auf all diesen Geräten gut aussehen. Kein einfaches Unterfangen, da der Unterschied mehr als die doppelte Pixelanzahl – und somit der doppelte digitale Platz sein kann. (An diesem Beispiel wird es schön verdeutlicht: Responsive Design, Responsively Illustrated, einfach mal das Browserfenster schmäler ziehen). Zusätzlich entfernen sich Smartphones immer mehr von der traditionellen Definition eines Pixels aufgrund einer höheren Pixeldichte auf gleicher physikalischen Fläche (so hat das iPhone mit Retina Display zum Beispiel pro dargestelltem Pixel zwei Hardware-Pixel, also tatsächlich vorhandene Pixel).

Größenvergleich ein paar aktueller Smartphones

(Grafik übernommen von http://phone-size.com/)

Um dem Problem der unterschiedlichen Pixelgrößen zumindest am Desktop zu begegnen wurden im Laufe der Jahre viele sog. Grid-Systeme entwickelt, die Webseiten einen immer gleich breiten Aufbau geben sollten und meistens eine standardisierte Breite von 960 Pixeln aufweisen, die auf den meisten Monitoren gut dargestellt wird (so auch unsere Webseite hier). Ist die Bildschirmauflösung jedoch kleiner, so muss der Nutzer seitlich scrollen – ist er wesentlich größer, sind am Rand meistens breite einfarbige, ungenutzte Flächen dargestellt. Ein Kompromiss, der am Desktop relativ gut funktioniert, jedoch auf mobilen Endgeräten nicht ideal ist – doch lange Zeit der beste Weg war, gerade in Verbindung mit einer separaten mobilen Ansicht.

Nun ist es aber mit CSS3 möglich das Design für die Webseite aufgrund der Größe des Browser-Fensters zu verändern, d.h. je nach Größe des Displays Elemente anders anzuordnen oder zu verschieben damit sie immer genug Platz haben und der vorhandene Platz optimal ausgenutzt wird. Dies gelingt durch den Einsatz relativer Größen für die Elemente, welche bei weniger Platz also weniger Pixel einnehmen (z.B. ein Element das 50% der Breite des Displays einnehmen soll) und gesonderter Positionierungen für unterschiedlich große Displays, den sogenannten media queries (z.b. nebeneinander angeordnete Elemente am Monitor und untereinander auf einem Smartphone).

Der Vorteil hiervon ist leicht ersichtlich: Habe ich ein sehr großes Display, kann der Inhalt in mehreren Spalten nebeneinander anzeigt werden und so der gesamte Platz ausgenutzt werden. Bei kleinen Displays erscheinen die Spalten untereinander und der Inhalt nutzt die geringe Breite optimal aus. Auch können Bilder und Grafiken in jeweils optimaler Größe geliefert werden um so die geladene Dateimenge auf mobilen Geräten zu verringern und Elementen nur auf bestimmten Geräten angezeigt werden. Dadurch reagiert der Inhalt und das Aussehen also automatisch auf die Gegebenheiten des Geräts – und passt sich von selbst an.

Ein Design, mehrere Ansichten je nach Breite der Darstellung. Hier am Beispiel des Standard-Themes von WordPress

Unterm Stich erlaubt die Kombination aus Responsive Design und media queries die Erstellung einer Webseite, die für das jeweiligen Anzeigegeräte angepasst ist ohne für jedes Gerät eine eigene Webseite erstellen zu müssen. Jedoch ist hierfür sowohl bei Designern als auch bei Webentwicklern ein Umdenken von Nöten: Von fixen Größen hin zu Designs, die perfekt de Fläche ausfüllen und somit die Notwendigkeit von getrennten mobilen Webseiten für viele Zwecke in Frage stellen. Trotz diesem benötigten Aufwands gehen wir davon aus, dass immer mehr neue Webseiten in 2012 diesen Schritt gehen werden.

Hier finden Sie Beispiele von Webseiten, die aktuell bereits auf Responsive Design setzen:

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Mobile Web?

Mobile Web und Apps – Das Internet in der Hosentasche

Sogenannte Smartphones, aber auch Tablett-PCs, werden immer beliebter und auch immer wichtiger für Firmenwebseiten (siehe z.b. unser Beitrag zum mobilen Einkaufen). Hierdurch entsteht nun natürlich die Frage, wie man die eigene Webseite am besten für mobile Benutzer aufbereitet, gerade auch aufgrund des kleineren Displays. Grundsätzlich ist es so, dass die Browser in modernen Smartphones normale Webseiten ohne größere Probleme darstellen können und die Benutzer in die Seite hineinzoomen können. Hierdurch funktioniert Ihre Webseite bereits ohne Ihr eigenes zutun für mobile Geräte – vorausgesetzt natürlich ihre Webseite ist nicht in Flash gehalten! Denn Flash funktioniert nur auf einem Teil der mobilen Endgeräte und auch für diese wird es keine neuen Flash-Versionen mehr geben.

Keine mobile Version: die ilscipio Homepage

Doch natürlich ist die Darstellung der normalen Webseite – und das häufige Zoomen auf dieser – nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt noch weitere Möglichkeiten: Zwei davon sind eine eigene Webseite für mobile Endgeräte (häufig unter m.domain.com) oder eine eigene Applikation für die mobilen Geräte (eine Dritte, die passende Darstellung auf jedem Display folgt in einem späteren Artikel zu Responsive Web). Der Vorteil einer mobilen Webseite liegt darin, dass die Ansicht für das mobile Web optimiert werden kann und auch auf Feature verzichtet werden kann um die Navigation zu erleichtern. Jedoch sollte darauf geachtet werden Nutzern auch die Möglichkeit zu geben auf die volle Webseite zuzugreifen, denn häufig fehlt genau die Seite oder Information, die man nun gerade erreichen wollte. Auch ist eine getrennte Domain für das Sharen der Inhalte nicht ideal: wird eine spezielle mobile URL über Twitter geteilt, sieht man plötzlich auch am PC nur die mobile Ansicht, wenn keine aufwändigen Weiterleitungen eingerichtet sind. Neben einer eigenen Webseite für mobile Geräte ist es auch möglich durch ein  getrenntes CSS die bestehende Webseite für mobile Endgeräte anders zu formatieren und sie so einfacher lesbar zu machen.

Facebook mobiler Login im Browser

Der Vorteil einer mobilen Webseite ist hierbei klar: es ist auf allen Smartphones, Tablets und eBook-Lesegeräten, die Internet-surfen unterstützen, lesbar. Doch hierin kann auch ein Nachteil liegen, da die Spezifikationen und Darstellungen sehr unterschiedlich sein können und somit keine einheitliche oder optimierte Funktionsweise auf allen Geräten sichergestellt werden kann.

Facebook Login bei der iPad App von facebook

Der Alternativweg sind sogenannte Apps, die über App Stores und Markets vertrieben werden und so vom Konsumenten direkt auf sein mobiles Gerät runtergeladen werden können. Doch stellt sich hier die Frage, ob der Aufwand für mehrere Geräte entwickeln zu müssen (iOS, Android, Windows Mobile 7 und Blackberry als Mindestanforderung) und die damit verbundenen Kosten, sich wirklich rentieren oder ob nicht auch eine mobile Webseite reicht. Sicherlich gibt es Anwendungsfälle, in denen eine Applikation sehr viel  Sinn macht (z.B. bei Nahverkehrsgesellschaften, die über die App direkt Fahrkarten verkaufen können oder bei vielen Daten, die der Nutzer durch einen Login erreichen kann). Jedoch ist dies sicherlich nur in einem Bruchteil der Fälle wirklich sinnvoll. Nicht jeder Online-Shop braucht auch eine eigene App – die meisten Kunden würden sowieso die Webseite ansteuern. Nur durch echte Zusatzfunktionen lohnt sich der Aufwand der Entwicklung einer App!

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit. Diese sind  für viele Benutzer des Internet unwichtig , jedoch können Sie für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist HTML5?

HTML5 – Die Zukunft des Internet

HTML5 Powered with Connectivity / Realtime, CSS3 / Styling, Device Access, Graphics, 3D & Effects, Multimedia, Performance & Integration, Semantics, and Offline & Storage

HTML5 ist in der aktuellen Diskussion über die Zukunft des Internets kaum wegzudenken und immer wieder liest man Berichte über die neuesten HTML5-Trends. Doch was genau ist HTML5 und was ist daran neu?

HTML ist die Basis-Sprache des Internet, jede Webseite besteht aus HTML. Im Laufe der Jahre (und inzwischen Jahrzehnte) hat sich hierbei diese Sprache weiterentwickelt und ist mit den Anforderungen an sie gewachsen und verbessert worden. HTML5 ist dabei die neueste Ausprägung. Wobei der Name HTML5 verwirrend ist, da es sich hierbei nicht wie z.B. bei einer Software, um eine komplett neue Version handelt die anstelle der alten eingesetzt wird, sondern es ein Sammelbegriff ist und das bestehend erweitert. Aber nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach. Auch muss man hier dann anmerken, dass alle Neuerungen, die formal unter HTML5 fallen noch nicht von der W3C (World Wide Web Consortium) ratifiziert und freigegeben sind und nicht alle Funktionen von allen aktuellen Browsern unterstützt werden – und ältere Browser manche Sachen nie verstehen werden.

Zusätzlich wird der Begriff HTML5 häufig nicht nur für reine Neuerungen im HTML verwendet, sondern er fungiert als Oberbegriff für die Änderungen an HTML, CSS und Javascript durch die neue Anwendungsmöglichkeiten und Funktionen entstehen.

In soweit kann man HTML5 als Überbegriff für aktuelle Entwicklungen im Web verstehen, die darauf zielen das Internet für mehr Menschen begreifbar zu machen (gerade im Bereich der Barrierefreiheit bietet HTML5 einige Verbesserungen) und das Interagieren mit dem Web zu vereinfachen. Ein Beispiel sind hier zum Beispiel komplexe Animationen und Video- sowie Musikeinbindungen ohne den Einsatz von Flash, die Ortung des relativ exakten Standorts des Benutzers der Webseite oder die Möglichkeit Bilder einfach auf eine Fläche zu ziehen, damit sie hochgeladen werden. Doch selbst mit diesen Beispielen kratzt man nur an der Oberfläche dessen, was plötzlich möglich ist. Ein paar schöne Beispiele hat Apple in einem HTML5 Showcase versammelt.

Sie zeigen jedoch auch ganz klar, dass der Begriff HTML5 sehr viel umfasst. Denn neben diesen Anwendungsfällen, fallen auch neue HTML tags für den Aufbau der Seite unter HTML5, so dass es bald möglich sein wird automatisiert eine Gliederung einer Webseite zu erzeugen und Bereiche wie Navigation, Header und Footer erhalten eigene tags um sie identifizieren zu können.

Häufig werden auch sog. Microdata hierunter verstanden. Diese erlauben es bestimmte Informationen für Maschinen verständlich zu machen und ihnen den Sinn der Information die dargestellt wird anzuzeigen. Ein Beispiel hierfür sind die Suchergebnisse von Google bei denen nun z.B. Zu Produkten der Preis einzeln ausgewiesen wird oder eine Sternenbewertung des Gegenstands direkt in den Suchergebnissen erscheint und so dem Nutzer bereits hier zusätzliche Informationen gibt. Das Thema der Microdata umfasst jedoch so viel, dass hierzu ein eigener Artikel folgen wird.

Suchergebnis aus Microdata

Die Liste dessen, was unter HTML5 fällt, ließe sich noch eine ganze Weile erweitern. Dies zeigt vor allem eins: das Aufführen von HTML5 in einer Anforderungsliste ist nicht mehr als eine Floskel. Wichtig sind die gewünschten und erforderten Funktionen!

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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