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Gefangen im Sprachdschungel: Was sind Microdata?

 Microdata – Informationen für Maschinen verständlich machen

Liest ein Mensch einen Text oder sieht einige Zahlen in Kombination mit Buchstaben, weiß er normalerweise relativ schnell um welche Art Informationen es sich handelt. Es gibt Formate, die wir erwarten und instinktiv suchen. So wissen wir, dass wir die Öffnungszeiten eines Ladens auf einem Schild im Eingangsbereich finden werden. Doch eine Maschine bzw. ein Programm weiß nicht einmal, dass es sich um einen Laden handelt, oder gar wo es die Öffnungszeiten in der Menge der Informationen auf den Scheiben finden soll.

Dieses Problem lässt sich analog auf Webseiten übertragen. Ein Programm weiß nicht, wo nun welche Informationen genau zu finden sind oder um welche Art Informationen es sich gerade handelt. Es sieht nur eine Reihe von Zeichen, kann daraus aber keine Informationen ableiten oder gezielt anzeigen. Doch eigentlich wollen wir häufig doch genau das – Suchergebnisse, in denen die Telefonnummer des Restaurants bereits hervorgehoben ist oder in denen bereits eine Bewertung für den Film, den wir suchen angezeigt wird. Schaut man sich die Suchergebnisse an, ist dies teilweise sogar bereits Realität. Doch woher erkennt Google bei manchen Seiten diese Informationen und bei anderen nicht? Und viel wichtiger, wie bekomme ich Google dazu diese Informationen für meine Webseite anzuzeigen?

Google zeigt die nächsten Konzerte direkt an

Google zeigt die nächsten Konzerte direkt an

Teilweise erkennt Google diese Daten automatisch aufgrund der Unmenge an Webseiten, welche die Google Bots täglich besuchen und in den Index aufnehmen. Häufig stehen Informationen immer an der gleichen Stelle oder sind im gleichen Format und somit häufig automatisiert erkennbar. Dies trifft aber nur auf einen kleinen Teil der Informationen zu, den größten Teil der Informationen kann Google erst dann erkennen, wenn man Google mit Hilfe von Microdata einen Kontext für die Informationen gibt.

Informationen zu einem Android Spiel, inkl. Bewertungen, Bild & Preis

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Die Informationen zu unseren Blogeinträgen inkl. dem Profil des Autors

Die Informationen zu unseren Blogeinträgen inkl. dem Profil des Autors

Microdata entstanden aus dem Gedanken heraus für die eigene Webseite eine Visitenkarte anzubieten, die sich andere Besucher automatisch herunterladen und betrachten können. Ein ähnlicher Ansatz entstand auch für Events, damit diese automatisiert in den Kalender übernommen werden können. Jedoch setzen sich die Formate nicht endgültig durch, auch da es mehrere konkurrierende Systeme gab und die Funktionen zur Erkennung bis heute nicht Bestandteil des Browser sind, sondern erst durch eine Extension oder ein Add-On hinzugefügt werden müssen.

Bewegung und Verbesserung kam jedoch auf einmal in das Geschehen, als Google und Microsoft einen gemeinsamen Standard für diese Art der Daten ankündigten, den sie auf Schema.org zusammengefasst haben. Plötzlich gab es einen Standard, bei dem man sich sicher sein kann, dass er von den Suchmaschinen verstanden wird und an den sich Hersteller anderer Programme halten können um Funktionen zu entwickeln.

Im Source-Code wird erkennbar, um welche Informationen zum Buch es sich handelt

Technisch werden hier einfach die Informationen der normalen Webseite um kontextuale Hinweise erweitert, die ein normaler Webseitenbesucher nicht sieht, die aber von einem Programm ausgelesen werden können. So kann eine Suchmaschiene plötzlich eine Sternen-Bewertung verstehen oder Rezepte können direkt in den Suchergebnissen nach Zutaten oder Kalorien gefiltert werden. Insgesamt erlaubt es also den Suchmaschinen die Informationen der Webseite bereits in den Suchergebnissen informativer darzustellen – und so die Anzahl der relevanten Klicks zu erhöhen.

Zusatzinformationen in den Suchergebnissen nach "Harry Potter Movie"

Zusatzinformationen in den Suchergebnissen nach "Harry Potter Movie"

Doch ist mit den Suchmaschinen hier nicht das Ende erreicht. Funktionen wie Visitenkarten und automatische Kalendereinträge funktionieren weiterhin und sind nur die Spitze dessen, was in Zukunft möglich sein wird, wenn es gelingt, dass Programme Informationen nicht nur lesen, sondern auch zumindest in ihrer Funktion verstehen können.

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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Die richtige Auswahl einer Webseiten-Plattform

Ein wichtiger Teil bei der Beratung von Unternehmen bei der Vorbereitung für eine neue Webseite ist die Auswahl der richtigen Plattform für die Webseite. Für den Besucher der Webseite ist dies meistens ein unsichtbarer Schritt aber für die Entwickler – und noch mehr die Mitarbeiter, die später die Webseite pflegen sollen, ist es eine sehr wichtige Entscheidung.

Meistens gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

Es kommt hierbei immer stark auf die Bedürfnisse des Kunden, die Größe und Komplexität der gewünschten Webseite und auch das technische Wissen der pflegenden Mitarbeiter an. Eine Webseite bestehend aus reinen HTML-Seiten wird für Mitarbeiter ohne jegliche HTML-Kenntnisse und nur wenig Zeit für die Webseite keine gute Entscheidung sein und bei sehr vielen Einzelseiten bald zu Chaos und falschen Änderungen führen. Denn jede Änderung in der Navigations, zum Beispiel, muss auf allen Seiten eingetragen werden und dazu noch im reinen HTML!

CMS Systeme hingegen sind explizit dafür geschaffen worden die Verwaltung und Erstellung von Webseiten mit mehren Seiten und mehreren Autoren mit unterschiedlichen Rechten zu vereinfachen. Ein Administrator darf Seiten anlegen und das Aussehen der gesamten Webseite ändern, während Redakteure nur Zugriff auf die eigentliche Texteingabe haben und oft sogar einen Rich Text Editor haben, der an Word erinnert, mit dem sie die Texte anlegen und erneuern können. Eine tolle Sache, da auch Mitarbeiter ohne Kenntnisse von HTML und CSS Inhalte verwalten können und das generelle Aussehen der Webseite zentral gesteuert werden kann. So müssen Veränderungen an der Navigation dann nur einmal vorgenommen werden oder passieren sogar automatisch ohne zutun eines Mitarbeiters.

Jedoch gibt es tausende CMS Systeme auf dem Markt, welche im Funktionsumfang aber auch in der Benutzerfreundlichkeit und den Lizenzkosten sehr unterschiedlich sind. Einen Überblick über den gesamten Markt zu behalten ist schwierig. Doch ist dies auch nicht zwangsläufig notwendig: Für die meisten professionellen Projekte gibt es einige große CMS Systeme, die sich normalerweise am besten eignen und einen großen Funktionsumfang bieten. Doch unterscheiden sich diese Systeme stark in ihren Stärken und Schwächen. So gibt es zum einen sehr komplexe Systeme, die nur mit einer sehr genauen Einführung für Redakteure von diesen bedient werden können – jedoch sind dann die Möglichkeiten häufig auch wesentlich komplexer. Andere Systeme erscheinen auf den ersten Blick sehr einfach, vielleicht sogar unvollständig, können aber mit dem nötigen Wissen über ein System stark erweitert werden, ohne ihre Einfachheit völlig zu verlieren.

Eine zusätzliche Überlegung, die leider häufig nicht genug Beachtung findet, ist  die Optmierbarkeit der wichtigsten On-Page Faktoren einer Webseite in den geläufigsten CMS-Systemen. Leider sind viele Basis-Teile dieser Systeme schon relativ alt und zwar sehr robust aber dadurch häufig nicht auf dem aktuellsten Stand der Bedürfnisse für die Optimierung der Webseite – manchmal sind unnötige Felder wie Meta-Tags sehr prominent positioniert, manchmal sind andere Feldern wie der Meta-Title nur schwer anpassbar.

Doch welches System für einen bestimmten Anwendungsfall besser geeignet ist, lässt sich nur durch eine Analyse der Anforderungen und auch der Prioritäten wirklich sagen, eine universelle Antwort gibt es nicht – darum ist eine gute und kompetente Beratung so wichtig für Firmenkunden, die über die Erstellung einer neuen Webseite nachdenken.

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Syracus – unser Apache OFBiz Demo-Store

ilscipio hat sich auf den Einsatz bzw. die Einführung von Apache OFBiz als eCommerce-Plattform spezialisiert. OFBiz ist ein ERP-System, dass sich mit den Großen der Branche messen kann aber durch seine Quelloffenheit große Vorteile in Sachen Lizenzkosten und Anpassbarkeit bietet.

Um die Möglichkeiten von OFBiz besser zeigen zu können, haben wir in den letzten Monaten viel Zeit in die Entwicklung eines eigenen Onlineshops zu Demozwecken gesteckt, der intern den Codenamen Syracus trägt. Nach viel harter Arbeit, ist der Store nun allgemein zugänglich und kann unter der Domain Syracus.net aufgerufen werden.

Das tolle Design stammt von Mediavuk und die Umsetzung wurde komplett intern von uns übernommen. Als Produkte im Store finden sich Hörbücher (und bald auch eBooks), welche es über die Plattform LibriVox kostenlos – und frei von Urheberrechten – zu finden gibt. Syracus zeigt momentan nur einen kleinen Teil des Angebots an, jedoch ist er voll funktionsfähig und die Hörbücher können über ihn, kostenlos, runtergeladen werden.

Mit der heutigen Version ist Syracus jedoch nicht fertig – es stellt eine erste Version dar, die bereit ist veröffentlicht zu werden. Es wird immer wieder Verbesserungen und zusätzliche Funktionalität geben. So sollen in kürze auch noch eBooks des kostenlosen Buchprojektes Projekt Gutenberg ihren Weg in den Shop finden.

Basis für den Store ist die eCommerce-Komponente von OFBiz. Der ausgegebene HTML Code wurde von uns aufgeräumt und aktualisiert, so dass er sehr klar strukturiert und semantisch korrekt ist. Das komplette Styling passiert in den hinzugefügten CSS-Dateien, wodurch das Design einfach jederzeit erneuerbar ist ohne große Änderungen am HTML Code vornehmen zu müssen. Das aktuelle Design ist dabei als Responsive Design auch auf mobilen Geräten optimal zu betrachten.

Die Kategorien und die Suche werden komplett über Apache SOLR, ein Open Source Suchengine, erstellt, wodurch eine hohe Flexibilität möglich ist und Funktionen wie Suchfilter und Suchvorschläge („meinten Sie…?“) bereits in dieser frühen Version vorhanden sind.

Da Syracus neben aller Funktionalität zum Laden von Büchern auch als Demostore fungieren soll, gibt es auch eine Checkoutseite. Der komplette Warenkorb und der folgende Ablauf wurden hierbei auf eine Seite vereint, die es dem Nutzer auch ermöglicht sowohl sich neu zu registrieren, sich einzuloggen oder auch einfach als Gast den Prozess zu beenden. Dies alles geschieht auf der gleichen Seite – erst mit Abschluss der Bestellung und Sprung zu den Links zum Download wird ein Seitenwechsel notwendig.

Nach diesem ersten Worten zu Syracus wünschen wir viel Spaß beim Ausprobieren von Syracus!

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ilscipio mit dem Prädikat Best of 2012 im Bereich eCommerce ausgezeichnet

Jedes Jahr prämiert die Initiative Mittelstand unter der Schirmherrschaft des Beauftragten der Bundesregierung für Informationstechnik einen Innovationspreis-IT, bei dem innovative IT-Lösungen mit einem hohen Nutzenwert für den Mittelstand ausgezeichnet werden.

Der Jury-Preis wird in 48 Kategorien vergeben und wir sind in der Kategorie eCommerce mit unserem eCommerce-Shop basierend auf Apache OFBiz angetreten und haben das Prädikat Best of 2012 erhalten. Unser ausgezeichnetes Produkt hat dabei „die Jury besonders überzeugt und gehört damit zur Spitzengruppe aus über 2.500 eingereichten Bewerbungen“.

Natürlich freuen wir uns sehr über diese Auszeichnung, die klar zeigt, dass die Themen eCommerce und Apache OFBiz klar zueinander gehören und Lösungen basierend auf OFBiz gerade für den Mittelstand sehr interessant sein können. Wir möchten uns bei der Jury für die Auszeichnung bedanken.

Wir möchten auch dem diesjährigen erstplatzierten Charteo, einem Onlineshop speziell für den Einkauf von einzelnen PowerPoint-Slides, ganz herzlich gratulieren.  Dies ist nicht nur ein sehr tolles Produkt, sondern auch eines unserer Kundenprojekte im Bereich  Suchmaschinenoptimierung. Darum können wir gar nicht anders als ihnen ganz herzlich zum Sieg zu gratulieren!

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Umbau einer bestehenden Webseite zu Responsive Design

Responsive Design ist ein Ansatz um Webseiten auf allen Anzeigegeräten auf ihre Größe angepasst und optimiert darzustellen. In unserem Artikel zum Thema habe ich unter anderem festgestellt, dass die ilscipio Webseite nicht für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert ist – und das obwohl wir hier auch regelmäßig über die steigende Bedeutung von mobilen Aufrufen für Webseiten berichten.

3 Möglichkeiten für mobile Ansichten

Grund genug um über eine mobile Ansicht für die ilscipio Webseite nachzudenken! Grundsätzlich hätten wir hier drei Möglichkeiten verfolgen können:

  1. eine getrennte mobile Webseite unter z.B. m.ilscipio.com
  2. eine losgelöste Darstellung der bestehenden Webseite durch ein eigenes Stylesheet
  3. den Umbau unseres bestehenden Designs zu einem Responsive Design

Wie die Überschrift ja bereits vermuten lässt, haben wir uns für den Umbau unseres bestehenden Designs entschieden, bei dem nun die Darstellung sich anpasst und dabei drei grundsätzliche Formen annimmt: (klick aufs Bild zum groß anzeigen)

Das wichtigste an einer Webseite: Die Inhalte!

Der Grundgedanke ist hier immer der gleiche: der Inhalt steht im Vordergrund und sollte gut lesbar sein, ohne das viel zoomen notwendig ist oder Inhaltselemente zu schmal werden. Darum werden z.B. aus den drei Boxen nebeneinander am unteren Ende der Startseite zwei Boxen in der mittleren Ansicht und in der mobilen Ansicht stehen die Boxen übereinander anstatt nebeneinander. Doch nicht nur hier war eine andere Anordnung notwenig.

Der Knackpunkt: Die Navigationslinks

Die größte Änderungen stellt die Navigationsleiste dar. In der Desktop-Ansicht haben wir eine Navigationsleiste, die von links nach rechts unter dem Header alle Navigationslinks anzeigt. Doch wird der Bildschirm kleiner müssten wir hier die Elemente in zwei oder mehr Reihen anordnen. Dies führt zu einer unübersichtlichen Lösung, die zusätzlich noch schwer schön zu stylen ist. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschlossen die Navigation per media-queries auf die jeweilige Displaygröße besser zu optimieren. Bei der mittleren Ansicht erscheint die Navigation nun am linken Rand und die links sind von oben nach unten angeordnet. Der Inhalt der Webseite rückt so neben die Navigation und im Blog rückt zusätzlich die Seitenleiste nach links unter die Navigation um ein dreispaltiges Layout zu verhindern.

Doch auf einem Handy ist selbst diese Darstellung ungeeignet, da die Navigation zu breit dargestellt werden müsste um unnötige Zeilenumbrüche zu verhindern. Zusätzlich ist bei der kleinen Größe des Displays auch die Höhe der Navigation kritisch, da es hier schnell passieren kann, dass der Nutzer beim Klick auf einen Link keine Änderung im Bild sieht, weil die Navigation die gesamte sichtbare Fläche einnimmt. Keine schöne Lösung! Aus diesem Grund haben wir uns eine Lösung entschieden, welche eine Agentur bei der Umsetzung der Webseite des Boston Globe eingesetzt hat, bei der nur der aktuell ausgewählte Navigationspunkt sichtbar ist und durch einen Klick die Navigationsleiste ausgeklappt werden kann. So ist die Navigation leicht erreichbar ohne ständig sichtbar zu sein oder wichtigen Platz am oberen Ende der Webseite wegzunehmen.

Technische Umsetzung dank CSS3 und Media Queries

Diese Ergebnisse werden rein durch den Einsatz von CSS erreicht – am HTML der Webseite und deren Aufbau wurde nichts verändert. Die größte Änderung fand bei den Breiten der Elementen statt: Anstatt hier pixelgenaue Breiten anzugeben (z.b. 960 Pixel für die Gesamtbreite des Inhalts), basiert unsere Webseite nun auf Prozentangaben und einer maximalen Breite für den Inhalt (wobei diese nicht zwingend notwendig ist). So wurde jede unserer Pixelbreiten einfach in den passenden Prozentwert bei einer Basisbreite von 960 Pixeln umgerechnet. So ist der Inhalt dieses Blogposts am Desktop nun 65.625% der Gesamtbreite weit. Diese Änderung wurde für alle Breiten und Abstände durchgeführt, so dass sich nun alles relativ aufeinander anpasst (Wichtig: die Breite berechnet sich immer in Abhängigkeit zum Eltern-Element, nicht zur Grundbreite!).

Doch was ist mit den spezifischen Änderungen für kleinere Displays? Nun, CSS3 wartet mit einem neuen Feature namens Media Queries auf, durch das man konditionelle Regeln einführen kann (Alternativ kann man auch im HTML je nach Display unterschiedliche CSS-Dateien aufrufen) . Das bedeutet, dass man z.B. CSS-Regeln nur anwenden kann, wenn das Display zwischen 320px und 480px in der Breite hat. Hierdurch ist es nun möglich bestimmte Geräte anzusprechen oder einfach aufgrund der Breiten bei denen das bestehende Design bricht, zusätzliche Regeln einzuführen, welche die allgemeinen Regeln überschreiben und so Sonderregeln für bestimmte Größen erlauben. Da einige der Änderungen auch für kleinere Desktop-Bildschrime durchaus interessant sein können, kann man durch Javascript-Funktionen diese neue Funktion von neuen Browsern auch in älteren Browsern nachstellen und somit auch hier die Vorteile der Media Queries genießen.

Das Ziel: Die Inhalte immer gut lesbar im Fokus!

Insgesamt muss der Umbau einer Webseite zu einem Responsive Design nicht mehr als ein oder zwei Tage in Anspruch nehmen, solange der Aufbau gut ist und das CSS mit Voraussicht geplant und implementiert wurde. Doch egal, wie der Code aussieht, dass wichtigste sind immer die Inhalte und das diese optimal dargestellt werden und aufgerufen werden können. Darum ist die Planung der Anordnung der Elemente auf unterschiedlichen Anzeigegeräten wichtiger als die technische Umsetzung. Denn es geht darum, dass Sie die Menschen erreichen und nicht nur technische Geräte!

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Browseo: unser SEO-Browser ist jetzt online

Eine Webseite muss heute sowohl für Suchmaschinen als auch für Besucher optimal aufbereitet sein. Aber wie sehen Suchmaschinen eine Seite? Und welche Teile einer Seite sind für Suchmaschinen überhaupt wichtig?

Unser neues Tool Browseo beantwortet diese Frage.

Browseo Screenshot

Mit Browseo lassen sich Webseiten aus Sicht von Suchmaschinen-Crawlern betrachten. Bislang mussten Suchmaschinenoptimierer eine Vielzahl von Browser-Plugins einsetzen um die Informationen zu sehen, die dank Browseo nun alle übersichtlich auf einer Seite angezeigt werden.

Anwendungsbeispiele

Browseo hilft in verschiedenen Fällen dabei, Seiten zu analysieren.

Eine Seite aus Sicht von Suchmaschinen-Crawlern betrachten.
Oft lenken aufwändige Animationen und Styles vom eigentlichen Inhalt einer Seite ab. Suchmaschinen sind jedoch am Inhalt einer Seite interessiert, und zwar vorrangig an Text. Dank Browseo bekommt man ein realistischeres Bild des eigentlichen Inhalts.

Versteckten Text erkennen.
Alte „Tricks“ wie etwa Text auf gleichfarbigen Hintergrund zu setzen oder mittels CSS vor Besuchern zu verstecken lassen sich mit Browseo mühelos aufspüren. Da Browseo ähnlich wie Suchmaschinen Robots sämtliche Styles ignoriert, liegt jeglicher für Suchmaschinen sichtbare Text leicht lesbar vor Ihren Augen. Sehen und entscheiden Sie selbst ob es sich um eine bewusste Täuschung und somit um einen Verstoß gegen Suchmaschinen-Richtlinien handelt.

Weiterleitungen verfolgen.
Die Weiterleitung von URLs geschieht im Hintergrund, ohne dass z.B. mehrere auf einander folgende Redirects leicht nachvollziehbar wären. Solche Redirect-Ketten können aus Suchmaschinen-Sicht problematisch sein. Browseo führt die gesamte Kette übersichtlich auf.

Verschiedene Link-Typen anzeigen.

Interne Links haben aus SEO-Sicht eine andere Bedeutung als externe Links. Mit Browseo lässt sich jeder Link-Typ einzeln hervorheben. Auch Links mit dem Attribut rel=“nofollow“ lassen sich bequem auswählen.

Auf weitere Features haben wir bislang bewusst verzichtet, freuen uns aber sehr über Feedback, Ideen und Vorschläge. Wie nutzen Sie Browseo, vermissen Sie etwas?

Browseo ist unsere Antwort auf eine häufig gestellte Frage: wie sehen Suchmaschinen Webseiten? Finde Sie es selbst heraus!

Browseo Logo

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Die „Button-Lösung“ für Onlineshops kommt – und schon bald!

Am heutigen Tag hat der Bundestag den „Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Bürgerlichen Gesetzbuchs zum besseren Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher vor Kostenfallen im elektronischen Geschäftsverkehr“ angenommen. Der geläufigere Begriff für diese Änderung ist wohl die „Button-Lösung“.

Anpassung des Bestell-Buttons notwendig

Was dies bedeutet, ist das Unternehmen im elektronischen Verkauf an Verbraucher noch expliziter darauf hinweisen müssen, dass es sich bei einer Bestellung um eine kostenpflichtige Bestellung handelt. Ganz konkret gibt hier der Entwurf folgendes vor (§312g Abs. 3 BGB):

(3) Der Unternehmer hat die Bestellsituation bei einem Vertrag nach Absatz 2 Satz 1 so zu gestalten, dass der Verbraucher mit seiner Bestellung ausdrücklich bestätigt, dass er sich zu einer Zahlung verpflichtet. Erfolgt die Bestellung über eine Schaltfläche, ist die Pflicht des Unternehmers aus Satz 1 nur er- füllt, wenn diese Schaltfläche gut lesbar mit nichts anderem als den Wörtern „zahlungspflichtig bestellen“ oder mit einer entsprechenden eindeutigen Formulierung beschriftet ist.

Das heißt für Shopbetreiber konkret, dass z.b. der Button „Bestellung absenden“ abgeändert werden muss zu „zahlungspflichtig bestellen“ oder einer sehr ähnlichen Formulierung, welche sehr klar macht, dass der Verbraucher einen für ihn mit Kosten verbundenen Vertrag eingeht.

Die möglichen Folgen

Ändert man seine Beschriftung nicht ab, kann es nicht nur abgemahnt werden, sondern §§312g Abs. 4 BGB formuliert:

(4) Ein Vertrag nach Absatz 2 Satz 1 kommt nur zustande, wenn der Unternehmer seine Pflicht aus Absatz 3 erfüllt.

Dies bedeutet, dass ein falsch formulierter Button den kompletten Vertrag nicht zustande kommen lässt.

Drei Monate Zeit ab Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Da der Entwurf heute im Bundestag verabschiedet wurde, muss er noch vom amtierenden Bundespräsidenten unterzeichnet werden und im Bundesgesetzblatt veröffentlicht werden. Es ist gut möglich, dass dies noch diesen Monat geschieht. Drei Monate nach Veröffentlichung tritt die Änderung in Kraft und wird somit für alle Onlineshops in Deutschland verbindlich, somit sollte man die Änderung lieber zeitnah vornehmen. 

Quelle:

http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/03/02/button-losung-verabschiedet/

Hinweis:Dieser Text ist eine allgemeine Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für konkrete Beratung richten Sie sich bitte an ihren Rechtsbeistand.

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Online-Umsatz in Deutschland 2011: Mehr als 20 Milliarden!

Bereits im Juni berichteten wir über die vorläufigen Schätzungen für den Online-Umsatz 2012, der damals auf 21,48 Mrd. Euro geschätzt wurde. Inzwischen wurde vom bvh die Zahlen für 2012 veröffentlicht und die Gesamtsumme liegt sogar noch etwas höher: bei 21,7 Milliarden Euro – einer Steigerung von 3,4 Milliarden zum Vorjahr (18,5%) und somit das erste Jahr mit mehr als 21 Milliarden Umsatz im Online-Handel.

Unterschiedliches Kaufverhalten bei Multi-Channel- und Pure-Channel-Anbietern

Der bvh betrachtet hierbei in den meisten Zahlen den Online- und Versandhandel gemeinsam, bei denen weibliche Konsumenten 58% des Umsatz brachten – und hier vor allem mehr Umsatz bei Multi-Channel-Anbietern generierten. Reine Internetplayer hingegen haben weiterhin ein mehrheitlich männliches Publikum.

Interessant sind auch die Zahlen zur Bezahlweise: Hier hat „Kauf auf Rechnung“ weiterhin die Nase vorn (für Versand- & Onlinehandel) mit 51% der Käufe, doch gewinnen digitale Bezahlwege immer mehr an Bedeutung und haben inzwischen einen Anteil von 15% der Bezahlungen (+6%).

Umsatz 2012 nochmal 16,5% höher

Neben den Zahlen für 2011 hat der bvh auch eine erste Schätzung für das Jahr 2012 abgegeben: Der Umsatz im Online-Handel soll um weitere 16,5% auf insgesamt 25,3 Mrd. Euro steigen und somit weiterhin stärker als der Versandhandel.

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Suchmaschinenoptimierung wird auch für B2B Anbieter immer wichtiger

Das Konsumenten im Internet nach Informationen zu Unternehmen und Produkten recherchieren ist nicht neu. Viele B2C Unternehmen sind hier auch bereits aktiv dabei ihre Angebote so zu optimieren, dass sie möglichst einfach von potentiellen Kunden gefunden werden können und für möglichst viele relevante Suchbegriffe in den Suchmaschinen erscheinen. Denn hier ist es weitläufig bekannt, dass die meisten Konsumenten für die Recherche auf Suchmaschinen zurückgreifen.

Doch wie ist das bei B2B Käufern? Nutzen Sie auch Suchmaschinen?

Intuitiv denkt man hier häufig an traditionelle Recherchemöglichkeiten – und vergisst dabei schnell, dass auch ein Käufer in Unternehmen gleichzeitig privat Konsumentin und sich nicht plötzlich völlig anders verhält. Doch was bedeutet das in der Praxis? 71% der Befragten B2B Kunden in einer Studie in den USA durch Google & Compete im Jahr 2011  gaben an, dass sie das Internet für die Recherche bei kommenden Einkäufen nutzen. Weit vor Verbänden (41%) und Handelsmessen (39%).

Dabei gaben 73% an, dass sie Suchmaschinen nutzen, weit vor 51%, welche auf die Seiten von Marken betrachten oder den 45%, die sich Online-Bewertungen ansehen. Das interessante dabei ist auch: 66% der kleinen und mittleren Unternehmensvertreter gaben an das Internet gerade bei der Recherche nach neuen Geschäftspartnern zu verwenden. Auch wenn es nur eine begrenzte Studie in den USA ist, so zeigt sie doch ganz klar den generellen Trend: Immer mehr Firmenvertreter nutzen die gleichen Mittel wie im Privatleben für die Recherche im Job. Für B2B Anbieter bedeutet dies aber auch ganz klar, dass Suchmaschinenoptimierung und Aktualität der eigenen Webseite immer wichtiger werden.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Responsive Web?

Responsive Web bzw. Adaptive Web – Darstellung, so wie Sie sie brauchen

Responsive Web (manchmal auch Adaptive Web genannt) wird wohl eines der Trend-Themen des Jahres 2012 und darüber hinaus – und das aus gutem Grund! Denn es bietet die Möglichkeit Webseiten-Design und Aufbau für alle Geräte wieder zu vereinigen, nachdem jahrelang entweder Sonderlösungen oder Optimierung auf eine Art Geräte im Vordergrund standen.

HTML5 und CSS3 erweitern die Möglichkeiten der Web-Entwickler stark. Das Problem der letzten Jahre, wodurch auch getrennte mobilen Webseiten häufig erst entstanden, sind die Vielzahlen der Bildschirmgrößen der Endnutzer einer Webseite. Von veralteten Röhrenmonitoren, über Netbooks mit ihren sehr kleinen Bildschirmen und Smartphones bis hin zu den großen Displays, wie sie Gamer verwenden, ist alles im Web vertreten – und eine Webseite muss auf all diesen Geräten gut aussehen. Kein einfaches Unterfangen, da der Unterschied mehr als die doppelte Pixelanzahl – und somit der doppelte digitale Platz sein kann. (An diesem Beispiel wird es schön verdeutlicht: Responsive Design, Responsively Illustrated, einfach mal das Browserfenster schmäler ziehen). Zusätzlich entfernen sich Smartphones immer mehr von der traditionellen Definition eines Pixels aufgrund einer höheren Pixeldichte auf gleicher physikalischen Fläche (so hat das iPhone mit Retina Display zum Beispiel pro dargestelltem Pixel zwei Hardware-Pixel, also tatsächlich vorhandene Pixel).

Größenvergleich ein paar aktueller Smartphones

(Grafik übernommen von http://phone-size.com/)

Um dem Problem der unterschiedlichen Pixelgrößen zumindest am Desktop zu begegnen wurden im Laufe der Jahre viele sog. Grid-Systeme entwickelt, die Webseiten einen immer gleich breiten Aufbau geben sollten und meistens eine standardisierte Breite von 960 Pixeln aufweisen, die auf den meisten Monitoren gut dargestellt wird (so auch unsere Webseite hier). Ist die Bildschirmauflösung jedoch kleiner, so muss der Nutzer seitlich scrollen – ist er wesentlich größer, sind am Rand meistens breite einfarbige, ungenutzte Flächen dargestellt. Ein Kompromiss, der am Desktop relativ gut funktioniert, jedoch auf mobilen Endgeräten nicht ideal ist – doch lange Zeit der beste Weg war, gerade in Verbindung mit einer separaten mobilen Ansicht.

Nun ist es aber mit CSS3 möglich das Design für die Webseite aufgrund der Größe des Browser-Fensters zu verändern, d.h. je nach Größe des Displays Elemente anders anzuordnen oder zu verschieben damit sie immer genug Platz haben und der vorhandene Platz optimal ausgenutzt wird. Dies gelingt durch den Einsatz relativer Größen für die Elemente, welche bei weniger Platz also weniger Pixel einnehmen (z.B. ein Element das 50% der Breite des Displays einnehmen soll) und gesonderter Positionierungen für unterschiedlich große Displays, den sogenannten media queries (z.b. nebeneinander angeordnete Elemente am Monitor und untereinander auf einem Smartphone).

Der Vorteil hiervon ist leicht ersichtlich: Habe ich ein sehr großes Display, kann der Inhalt in mehreren Spalten nebeneinander anzeigt werden und so der gesamte Platz ausgenutzt werden. Bei kleinen Displays erscheinen die Spalten untereinander und der Inhalt nutzt die geringe Breite optimal aus. Auch können Bilder und Grafiken in jeweils optimaler Größe geliefert werden um so die geladene Dateimenge auf mobilen Geräten zu verringern und Elementen nur auf bestimmten Geräten angezeigt werden. Dadurch reagiert der Inhalt und das Aussehen also automatisch auf die Gegebenheiten des Geräts – und passt sich von selbst an.

Ein Design, mehrere Ansichten je nach Breite der Darstellung. Hier am Beispiel des Standard-Themes von WordPress

Unterm Stich erlaubt die Kombination aus Responsive Design und media queries die Erstellung einer Webseite, die für das jeweiligen Anzeigegeräte angepasst ist ohne für jedes Gerät eine eigene Webseite erstellen zu müssen. Jedoch ist hierfür sowohl bei Designern als auch bei Webentwicklern ein Umdenken von Nöten: Von fixen Größen hin zu Designs, die perfekt de Fläche ausfüllen und somit die Notwendigkeit von getrennten mobilen Webseiten für viele Zwecke in Frage stellen. Trotz diesem benötigten Aufwands gehen wir davon aus, dass immer mehr neue Webseiten in 2012 diesen Schritt gehen werden.

Hier finden Sie Beispiele von Webseiten, die aktuell bereits auf Responsive Design setzen:

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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