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Einstieg ins Social Web: Nur mit Strategie zum Erfolg

Immer mehr Firmen erkennen die Vorteile des Social Web: als Supportquelle für bestehende Kunden und auch als First-Contact-Point für die Gewinnung neuer Kunden. Leider merkt man häufig, dass Firmen keine Strategie für diesen Gang in die Sozialen Netzwerke haben und auch häufig nicht die Vor- und Nachteile, so wie Unterschiede in der Kultur und Konversion der einzelnen Netzwerke kennen. Die Entscheidung für Social Marketing fällt allein aus dem Grund, weil man es heute so macht. Doch das auch hierfür eine Strategie benötigt wird, wird häufig nicht bedacht. Aus diesem Grund wird einfach auf allen Netzwerken ein Profil eröffnet um omnipräsent zu sein, doch zu welchem Zweck?

Dient dies den Kunden und der Marke? Gibt es überhaupt genug Inhalte? Und welche Inhalte lohnen sich überhaupt? Diese Fragen sollten eigentlich vor dem Einstieg in Social Media Marketing geklärt werden. Doch meistens ist dies nicht der Fall.

Es verwundert jedoch nicht, gibt es doch hier selten Erfahrungswerte und handelt es sich dabei auch um ein noch sehr neues Feld für Unternehmen. Aus Angst etwas wichtiges zu verpassen oder eine fehlende Präsenz vorgeworfen zu bekommen, wird breit gestreut. Doch selten entstehen hierbei die Effekte, die erreicht werden sollen. Denn Social Media bedeutet für ein Unternehmen im ersten Schritt vor allem eines: mehr Arbeit! Für alle Kanäle müssen Inhalte erzeugt werden und auf Kontakte muss reagiert werden, auch wollen die Profile gepflegt und ausgebaut werden, damit die Seiten zum allgemeinen Auftreten der Firma passen.

Häufig führt dieser Mehraufwand dazu, dass ein Post auf einer Plattform veröffentlicht wird und automatisch über alle anderen verteilt wird. So wird bei facebook ein kurzer Titel mit Link veröffentlicht, der auch automatisch auf Twitter landet und beim Klick auf Twitter zu Facebook leitet, wo der eigentliche Link angeklickt werden soll. Für Nutzer von Twitter eine sehr ärgerliche Praxis, da unnötig viele Klicks notwendig sind um ans Ziel zu gelangen. Ob solche Links dann wirklich zum optimalen Erfolg führen ist zweifelhaft.

Gerade aus diesem Grund sind ausführliche Tests sehr wichtig um herauszufinden, welche Inhalte auf welchen Netzwerken funktionieren. Vielleicht funktioniert auf Facebook ein Bild besser, während auf Google+ ein längerer Diskussionsbeitrag den Erfolg bringt. Dies ist im Voraus nicht bestimmbar und kann nur durch Testen und Auswerten der Aktionen auf unterschiedlichen Netzwerken wirklich ermittelt werden. Hierfür ist der Einsatz von Tools, welche die Klickrate verfolgen, oder eine Kampagnenverfolgung über Google Analytics von hoher Wichtigkeit um tatsächlich Aussagen über den Erfolg treffen zu können.

Auch muss vorher genau definiert werden, worin ein Erfolg besteht: sind es Kundenanfragen, die beantwortet werden konnten? Sind es neue Besucher auf der Webseite? Sind es Kommentare unter einem Beitrag? Hier muss klar bestimmt werden, was einen Erfolg darstellt – und auch ab welchen Zahlen man von einem Erfolg sprechen will!

Zusätzlich kann es bei großen Firmen auch Sinn machen mehr als einen Kanal bei einem sozialen Netzwerk zu betreiben. So kann es für Firmen, die sowohl Konsumenten als auch gewerbliche Kunden haben, Sinn machen hier zwei getrennte Seiten zu betreiben, da die Bedürfnisse der Zielgruppe sehr unterschiedlich sein können (ein sehr schönes Beispiel ist der B2B-Bereich von Bosch auf facebook) oder eine getrennte Seite für Supportanfragen zu haben um potentielle Kunden nicht mit einer Vielzahl an Fragen und Problemen abzuschrecken und bestehende Kunden direkt zu informieren, dass sie hier Hilfe finden werden.

Image originally posted on Zengage, The Zendesk Blog

Wichtig ist jedoch immer, dass es darum geht mit dem Kunden in einen Dialog zu treten – und auch Kritik anzunehmen. Nur Firmen, die dies verstehen, werden wirklich auf Dauer im Social Web erfolgreich sein!

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Mobile Web?

Mobile Web und Apps – Das Internet in der Hosentasche

Sogenannte Smartphones, aber auch Tablett-PCs, werden immer beliebter und auch immer wichtiger für Firmenwebseiten (siehe z.b. unser Beitrag zum mobilen Einkaufen). Hierdurch entsteht nun natürlich die Frage, wie man die eigene Webseite am besten für mobile Benutzer aufbereitet, gerade auch aufgrund des kleineren Displays. Grundsätzlich ist es so, dass die Browser in modernen Smartphones normale Webseiten ohne größere Probleme darstellen können und die Benutzer in die Seite hineinzoomen können. Hierdurch funktioniert Ihre Webseite bereits ohne Ihr eigenes zutun für mobile Geräte – vorausgesetzt natürlich ihre Webseite ist nicht in Flash gehalten! Denn Flash funktioniert nur auf einem Teil der mobilen Endgeräte und auch für diese wird es keine neuen Flash-Versionen mehr geben.

Keine mobile Version: die ilscipio Homepage

Doch natürlich ist die Darstellung der normalen Webseite – und das häufige Zoomen auf dieser – nicht die einzige Möglichkeit. Es gibt noch weitere Möglichkeiten: Zwei davon sind eine eigene Webseite für mobile Endgeräte (häufig unter m.domain.com) oder eine eigene Applikation für die mobilen Geräte (eine Dritte, die passende Darstellung auf jedem Display folgt in einem späteren Artikel zu Responsive Web). Der Vorteil einer mobilen Webseite liegt darin, dass die Ansicht für das mobile Web optimiert werden kann und auch auf Feature verzichtet werden kann um die Navigation zu erleichtern. Jedoch sollte darauf geachtet werden Nutzern auch die Möglichkeit zu geben auf die volle Webseite zuzugreifen, denn häufig fehlt genau die Seite oder Information, die man nun gerade erreichen wollte. Auch ist eine getrennte Domain für das Sharen der Inhalte nicht ideal: wird eine spezielle mobile URL über Twitter geteilt, sieht man plötzlich auch am PC nur die mobile Ansicht, wenn keine aufwändigen Weiterleitungen eingerichtet sind. Neben einer eigenen Webseite für mobile Geräte ist es auch möglich durch ein  getrenntes CSS die bestehende Webseite für mobile Endgeräte anders zu formatieren und sie so einfacher lesbar zu machen.

Facebook mobiler Login im Browser

Der Vorteil einer mobilen Webseite ist hierbei klar: es ist auf allen Smartphones, Tablets und eBook-Lesegeräten, die Internet-surfen unterstützen, lesbar. Doch hierin kann auch ein Nachteil liegen, da die Spezifikationen und Darstellungen sehr unterschiedlich sein können und somit keine einheitliche oder optimierte Funktionsweise auf allen Geräten sichergestellt werden kann.

Facebook Login bei der iPad App von facebook

Der Alternativweg sind sogenannte Apps, die über App Stores und Markets vertrieben werden und so vom Konsumenten direkt auf sein mobiles Gerät runtergeladen werden können. Doch stellt sich hier die Frage, ob der Aufwand für mehrere Geräte entwickeln zu müssen (iOS, Android, Windows Mobile 7 und Blackberry als Mindestanforderung) und die damit verbundenen Kosten, sich wirklich rentieren oder ob nicht auch eine mobile Webseite reicht. Sicherlich gibt es Anwendungsfälle, in denen eine Applikation sehr viel  Sinn macht (z.B. bei Nahverkehrsgesellschaften, die über die App direkt Fahrkarten verkaufen können oder bei vielen Daten, die der Nutzer durch einen Login erreichen kann). Jedoch ist dies sicherlich nur in einem Bruchteil der Fälle wirklich sinnvoll. Nicht jeder Online-Shop braucht auch eine eigene App – die meisten Kunden würden sowieso die Webseite ansteuern. Nur durch echte Zusatzfunktionen lohnt sich der Aufwand der Entwicklung einer App!

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit. Diese sind  für viele Benutzer des Internet unwichtig , jedoch können Sie für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist HTML5?

HTML5 – Die Zukunft des Internet

HTML5 Powered with Connectivity / Realtime, CSS3 / Styling, Device Access, Graphics, 3D & Effects, Multimedia, Performance & Integration, Semantics, and Offline & Storage

HTML5 ist in der aktuellen Diskussion über die Zukunft des Internets kaum wegzudenken und immer wieder liest man Berichte über die neuesten HTML5-Trends. Doch was genau ist HTML5 und was ist daran neu?

HTML ist die Basis-Sprache des Internet, jede Webseite besteht aus HTML. Im Laufe der Jahre (und inzwischen Jahrzehnte) hat sich hierbei diese Sprache weiterentwickelt und ist mit den Anforderungen an sie gewachsen und verbessert worden. HTML5 ist dabei die neueste Ausprägung. Wobei der Name HTML5 verwirrend ist, da es sich hierbei nicht wie z.B. bei einer Software, um eine komplett neue Version handelt die anstelle der alten eingesetzt wird, sondern es ein Sammelbegriff ist und das bestehend erweitert. Aber nicht auf einen Schlag, sondern nach und nach. Auch muss man hier dann anmerken, dass alle Neuerungen, die formal unter HTML5 fallen noch nicht von der W3C (World Wide Web Consortium) ratifiziert und freigegeben sind und nicht alle Funktionen von allen aktuellen Browsern unterstützt werden – und ältere Browser manche Sachen nie verstehen werden.

Zusätzlich wird der Begriff HTML5 häufig nicht nur für reine Neuerungen im HTML verwendet, sondern er fungiert als Oberbegriff für die Änderungen an HTML, CSS und Javascript durch die neue Anwendungsmöglichkeiten und Funktionen entstehen.

In soweit kann man HTML5 als Überbegriff für aktuelle Entwicklungen im Web verstehen, die darauf zielen das Internet für mehr Menschen begreifbar zu machen (gerade im Bereich der Barrierefreiheit bietet HTML5 einige Verbesserungen) und das Interagieren mit dem Web zu vereinfachen. Ein Beispiel sind hier zum Beispiel komplexe Animationen und Video- sowie Musikeinbindungen ohne den Einsatz von Flash, die Ortung des relativ exakten Standorts des Benutzers der Webseite oder die Möglichkeit Bilder einfach auf eine Fläche zu ziehen, damit sie hochgeladen werden. Doch selbst mit diesen Beispielen kratzt man nur an der Oberfläche dessen, was plötzlich möglich ist. Ein paar schöne Beispiele hat Apple in einem HTML5 Showcase versammelt.

Sie zeigen jedoch auch ganz klar, dass der Begriff HTML5 sehr viel umfasst. Denn neben diesen Anwendungsfällen, fallen auch neue HTML tags für den Aufbau der Seite unter HTML5, so dass es bald möglich sein wird automatisiert eine Gliederung einer Webseite zu erzeugen und Bereiche wie Navigation, Header und Footer erhalten eigene tags um sie identifizieren zu können.

Häufig werden auch sog. Microdata hierunter verstanden. Diese erlauben es bestimmte Informationen für Maschinen verständlich zu machen und ihnen den Sinn der Information die dargestellt wird anzuzeigen. Ein Beispiel hierfür sind die Suchergebnisse von Google bei denen nun z.B. Zu Produkten der Preis einzeln ausgewiesen wird oder eine Sternenbewertung des Gegenstands direkt in den Suchergebnissen erscheint und so dem Nutzer bereits hier zusätzliche Informationen gibt. Das Thema der Microdata umfasst jedoch so viel, dass hierzu ein eigener Artikel folgen wird.

Suchergebnis aus Microdata

Die Liste dessen, was unter HTML5 fällt, ließe sich noch eine ganze Weile erweitern. Dies zeigt vor allem eins: das Aufführen von HTML5 in einer Anforderungsliste ist nicht mehr als eine Floskel. Wichtig sind die gewünschten und erforderten Funktionen!

Das Internet ist ständiger Veränderung unterworfen und gerade in den Möglichkeiten für Webseiten gibt es Verbesserungen und damit auch neue Begrifflichkeit, welche für viele Benutzer des Internet unwichtig sind, jedoch für Entscheidungsträger beim Aufbau einer neuen Webpräsenz von immenser Wichtigkeit sein können.

Doch nicht immer ist nun bekannt, wie eine gewisse Funktion die gewünscht wird heißt – oder es werden Buzz-Words in den Anforderungen aufgenommen, die letztendlich gar nicht gemeint oder relevant sind. Damit Ihnen dies nicht passiert, erklären wir ein paar der wichtigsten aktuellen Begriffe.

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SEO gewinnt Einfluss

Die US-amerikanische Agentur Webmarketing123 hat im August  und September 500 Online Marketer gefragt, welche Online Marketing-Maßnahmen den größten Einfluss auf die Gewinnung von neuen Leads haben. SEO schnitt sowohl im B2B als auch im B2C Bereich mit Abstand am besten ab.

Was macht Suchmaschinenoptimierung zu einer so erfolgreichen Methode?

Auf den Punkt gebracht: wenn ein User eine Suchmaschine nutzt um genau danach zu suchen was ein Unternehmen anbietet, dann ist dies natürlich der ideale Zeitpunkt für einen Kontakt mit dem potenziellen Kunden. Auf relevanten Suchergebnisseiten präsent zu sein ist eine günstige Möglichkeit für Unternehmen, Leads zu gewinnen und Umsatz zu generieren. Die Suchergebnisse großer Suchmaschinen wie Google bestehen aus “normalen” Suchergebnissen (oft organische Ergebnisse genannt) und Anzeigen. Diese Bereiche sind relativ klar voneinander getrennt. Der Großteil der User klickt auf ein normales Suchergebnis, Anzeigen erhalten entsprechend weniger Klicks (je nach Studie und Keyword grob zwischen 10% und 30%). Der Vorteil von PPC liegt in der Kurzfristigkeit Pay-per-click Services wie Google AdWords ermöglichen eine blitzschnelle Positionierung von Anzeigen auf relevanten Suchergebnisseiten. Von der Kontoerstellung bis zur Schaltung der Anzeigen vergehen im besten Fall – je nach Zahlungseinstellung – nur wenige Minuten. Bei der Suchmaschinenoptimierung hingegen dauert es erheblich länger – bei umkämpften Suchbegriffen oft Monate – bis man eine Website erfolgreich positioniert hat. SEO = Nachhaltigkeit Beim PPC-Modell zahlt der Werbetreibende pro Klick (“Pay-per-Click”) auf eine Anzeige, die den User auf die Website des Unternehmens führt. Dabei wird ein Budget definiert, das innerhalb eines fest definierten Zeitraums ausgegeben wird. Für ein Budget von X EUR / Monat bekommt man also eine bestimmte Anzahl von Besuchern auf der Website. Um den Besucherstrom aufrecht zu erhalten muss laufend neues Budget eingesetzt werden. Wird kein Budget eingesetzt kommen folglich auch keine Besucher mehr. Bei SEO ist das eingesetzte Budget hingegen nachhaltig angelegt. Da kein einziger Cent an Betreiber von Suchmaschinen geht, wird das Budget zu 100% nachhaltig in die eigene Webpräsenz investiert:

  • Verbesserung und Ausbau der Website
  • A/B Tests & Conversion-Optimierung
  • Link-Akquise mit Fokus auf Qualität

Diese Investitionen bleiben auch nach Ablauf einer SEO-Kampagne bestehen: die verbesserte Website bleibt online, die Links von qualitativ hochwertigen Websites bleiben bestehen, die Ergebnisse der Conversion-Optimierung ebenfalls.

SEO setzt sich in Unternehmen durch

Im Dezember 2010 wurden 352 Marketingverantwortliche von US-Unternehmen über ihren Einsatz von SEO befragt. Dabei gaben 78% der befragten an, SEO habe mehr Einfluss auf die Strategie des Unternehmens als im Vorjahr. 65% der befragten gaben zudem an, das SEO-Budget in ihrem Unternehmen in 2011 zu erhöhen. Fazit: Suchmaschinenmarketing wird immer populärer. Dies betrifft sowohl PPC (z.B. Google AdWords) als auch SEO (Suchmaschinenoptimierung). Während PPC Media-Budget verbraucht, ist Suchmaschinenoptimierung eine Investition in die Zukunft der eigenen Webpräsenz, von der ein Unternehmen auch viele Jahre nach Ablauf der Kampagne noch profitiert. Via Studie & Bildquelle 1 Bildquelle 2 Ältere CTR Studie

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Mobile Commerce: Jeder Dritte Besitzer von Smartphone oder Tablet kauft bereits mobil ein

Das Mobile Commerce nicht nur ein Buzz-Word sondern ein ernstzunehmender Umsatzbringer für den Online-Handel ist, beweist eine neue repräsentative Studie der VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. und eBay, in der 2.166 Personen über 14 Jahre befragt wurden. So zeigt sich, dass 91.6% der Befragten ein Smartphone besitzen (mehr als 1/3 Besitzt einen Tablet-PC) und über ein Drittel (31,6%) dieser Gruppe angibt bereits über eines dieser mobilen Geräte eingekauft zu haben. Der Anteil der mobilen Shopper ist bei den Männern höher, genauso bei den jüngeren Zielgruppen. Doch selbst fast ein Viertel (22.8%) der Generation 50+ hat bereits über das mobile Endgerät einen Einkauf getätigt.

Beliebteste Einkaufsgegenstände stellen, laut Befragung, Programme und Applikationen sowie Downloads wie eBooks, Musik und Filme dar. Danach folgen die Produktgruppen Bücher, Elektronische Medien wie CDs und DVDs und Tickets. Doch selbst bei Artikeln wie Kleidung, Schuhen und Kosmetik und Arzneimittel liegt der Wert der Befragten, die angeben sehr oft solche Produkte über mobile Geräte zu kaufen zwischen 15 und 20%.

Nach den Vorteilen des mobilen Einkaufens befragt, wurde am häufigsten die Orts- und Zeitunabhändigkeit, sowie die Möglichkeit Preise zu vergleichen genannt. Interessanter ist jedoch die Aussage, dass es sich hier um eine bequeme Form des Einkaufens handelt. Dies deckt sich mit den Aussagen zum Ort, an dem die Befragen ihr Smartphone oder Tablet zum Einkaufen genutzt haben: alle Orte im Haus wurden relativ oft genannt und auch außer Haus sind die Orte des Einkaufs breit gestreut.

Letzter interessanter Wert der Studie ist der Wert der mobilen Einkaufe in den letzen vier Wochen. Hierbei wurde nach der Summe der gekauften Waren gefragt. Fast 10% gaben an zwischen 501 und 1.000€ online ausgegeben zu haben. Insgesamt lag der Mittelwert der Angaben bei 227,15€.

Betrachtet man die Werte insgesamt, so zeigt sich ganz eindeutig, dass der Bereich des Mobile Commerce immer wichtiger wird und kein Randgebiet des Onlinehandels mehr darstellt. Für Shop-Besitzer sollte aus diesem Grund die Funktionalität ihres Shops auf mobilen Geräten wichtig sein – den nur wenn der Shop auch über einen Touchscreen mit evtl. kleinerem Bildschirm gut funktioniert, kauft der Kunde auch gerne mobil ein.

Quelle: http://presse.ebay.de/pressrelease/3847

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Persönliche Kundenansprache im Web: Chancen und Risiken

Viele Unternehmen kämpfen mit den Chancen und Hürden des immer sozialer werdenden Internet und den gestiegenen und geänderten Ansprüchen der Konsumenten an Unternehmen. Schicke ich eine @-reply mit einer Frage an einen Unternehmensaccount, erwarte ich eine Antwort – ohne zu erwarten, dass diese innerhalb von Minuten kommt. Bekomme ich keine Antwort, wirkt sich das durchaus negativ auf mein Empfinden der Marke aus – bekomme ich eine Antwort, empfinde ich es als ein positives Signal. Besonders erfreut bin ich jedoch über persönliche Antworten, die sich nicht wie direkt aus der Marketingabteilung anhören (das ist aber evtl. eine persönliche Vorliebe). Denn gerade hier haben Firmen eine riesen Chance im sozialen Netz: sie können die Anonymität verlassen und zeigen, dass auch sie aus Menschen bestehen. Dies geht natürlich nur, wenn die Geschäftsleitung vertrauen in die Mitarbeiter hat, die für diese Kanäle zuständig sind und dazu bereit ist ein bisschen Kontrolle über die Kommunikation der Marke aufzugeben. Vielen großen Konzernen ist dies bisher nicht gelungen, nur selten findet man Accounts, bei denen man das Gefühl hat sich mit einem echten Menschen zu unterhalten, der einem persönlich hilft. Umso positiver fallen jedoch dann genau diese Beispiele auf.

Gerade für kleine Firmen besteht hier die Chance sich positiv von ihren großen Konkurrenten abzuheben und gerade durch den persönlicheren Touch Kunden für sich zu  gewinnen. Hier ist der Abstand zwischen Geschäftsleitung und Marketingperson oft nicht so groß, im Gegenteil, häufig handelt es sich um ein und die selbe Person. Gerade bei kleinen Firmen erwartet niemand, dass sich zu jeder Tages- und Nachtzeit jemand auf Twitter und Facebook befindet um Fragen zu beantworten – ein tägliches Überprüfen der Accounts ist jedoch definitiv zu empfehlen. Dabei besteht kein Druck immer höchstprofessionell zu antworten oder nicht auch einmal einen unsachlichen Tweet oder eine Nachricht zu verfassen – warum sollten ihre Kunden nicht sehen, dass sie es mit einer echten Person zu tun haben?

Zappos.com CEO -Tony (zappos) on Twitter

Gerade für kleinere Firmen und Familienbetriebe kann eine solche persönliche Ansprache zu einem Verkaufsargument werden – weiß ich, wen ich unterstütze, bin ich oftmals auch bereit ein bisschen mehr zu zahlen und stehe häufig der Interaktion schon viel positiver gegenüber und bin oftmals auch eher gewillt, die Firma weiterzuempfehlen. Denn in solchen Fällen überschreitet die Interaktion oft einen rein geschäftlichen Austausch, der von den Marktnormen geleitet wird, hin zu einem sozial geprägtem Austausch, bei dem soziale Gebote eine Rolle spielen. Jedoch muss ich sich die Firma hierbei auch immer bewusst sein, dass mit dieser Änderung auch eine andere Erwartungshaltung einhergeht, die beachtet und geachtet werden muss – sonst können die Auswirkungen sehr negativ sein.

Positive Beispiele, wie man die persönliche Note in den Vordergrund stellen kann und so auch die Menschen hinter der Marke zeigt, finden sich im Web viele. Die Startseite von wolkenseifen zum Beispiel enthält Texte direkt von der Eigentümerin Anne Schaaf, die auch eine persönliche Grußformell am Ende der Seite verwendet – auch die Ansprache im zugehörigen Blog ist persönlich und zeigt, das man es hier mit einem Menschen zu tun hat. Man kauft ihre handgemachten Seifenprodukte direkt von ihr, nicht aus einem anonymen Shop im Internet.

Doch auch für größere Unternehmen gibt es durchaus Möglichkeiten sich von der menschlichen Seiten zu zeigen, so findet man in den Texten auf der Unternehmensseite von Alfred Thun Bilder der Mitarbeiter und sogar eine kurze Information zu den Hunden, die jeden Tag mit auf die Arbeit kommen. Ungewohnte Einblicke in ein familiengeführtes mittelständisches Unternehmen.

Die Liste der Beispiele ließe sich problemlos noch erweitern und zeigt, dass in vielen Bereichen eine persönlichere Ansprache von Kunden heute wieder gefragt und gewünscht ist. Doch es muss zur Strategie und Firma passen – sonst geht der Schuss leider auch schnell nach hinten los.

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Möglichkeiten für multiple Sprachen einer Webseite

Hinweis: Die Überlegungen in diesem Artikel beziehen sich auf die Erstellung und Übersetzung einer relativ statischen Webseite, wie z.b. einer Firmenpräsenz, nicht auf Webseiten mit hoher Kundeninteraktion und benötigtem Support in allen Sprachen.

Immer wieder taucht die Frage danach auf, wie eine Webseite am Besten für multiple Sprachen veröffentlicht und gepflegt werden kann. Hierbei gibt es mehrere Möglichkeiten, die leider alle ihre individuellen Vor- und Nachteile haben.

1. Automatische Übersetzung
2. Direkte Übersetzung aller Inhalte
3. Pflege mehrerer Versionen der Webseite

1. Automatische Übersetzungen

Der einfachste Weg ist es sicherlich eine automatische Übersetzung über eine API zu erstellen – schon kann die eigene Seite in 80 oder mehr Sprachen der Erde gelesen werden. Jedoch ist der moderne Babelfisch bei weitem nicht so weit, wie er es bei „Per Anhalter durch die Galaxis“ ist. Computerübersetzungen sind inzwischen lesbar geworden, jedoch muss der Leser trotzdem weiterhin sehr viel mitdenken und Sätze im Kopf umformen, damit korrekte Sprachstrukturen entstehen.

Diese, zumeist kostenlose, Möglichkeit eine Webseite in mehreren Sprachen anzubieten, ist somit nicht wirklich mehr als eine Notlösung bzw. eine Gimmick für private Webseiten, die in vielen Sprachen erreichbar sein sollen. Für geschäftliche Webseiten ist von der Nutzung einer solchen Übersetzung jedoch abzuraten. Es fehlt solchen Übersetzungen einfach an der Notwendigen seriosität.

2. Direkte Übersetzung aller Inhalte

Die nächste Möglichkeit stellt es dar die Webseite in einer Sprache erstellt und danach gehen alle Inhalte an eine Übersetzungsagentur oder werden intern übersetzt und dann eingepflegt, so dass jede Seite in mehreren Sprachen verfügbar ist. Diesen Ansatz haben wir auch für ilscipio und unsere englische Version gewählt. Hierbei wird jede einzelne Inhaltsseite der Webseite übersetzt und mit gleiche Inhalt in zusätzlichen Sprachen angeboten. So wird sichergestellt, dass alle Informationen in allen Sprachen zur Verfügung stehen und gesicherte Angaben über die Inhalte aller Sprachversionen getroffen werden können.

Problematisch kann dieser Ansatz bei der Pflege der Webseite werden, da jede Änderung natürlich auch in alle anderen Sprachen übernommen werden muss – sonst muss in Kauf genommen werden, dass eine Sprache veraltete Informationen enthält oder das Informationen fehlen. Ob dies ein kritischer Punkt ist, muss von Fall zu Fall entschieden werden. Fakt ist, dass eine Webseite immer mit Aufwand verbunden ist und dieser durch die zusätzliche Komplexität mehrerer Sprachen nur noch erhöht wird.

3. Pflege mehrerer Version der Webseite

Eine dritte Option stellt die getrennte Verwaltung der unterschiedlichen Sprachversionen der Webseite dar, d.h. die Struktur und Inhalte werden nicht umbedingt 1:1 in eine andere Sprache übernommen. Vielmehr entsteht eine weitere Seite. In diesem Fall können Inhalte und Informationen gezielt auf die jeweiligen Zielländer abgestimmt werden. So kann eine Informationsseite in einer Sprache sehr wichtig sein – in einer anderen für den relevanten Markt jedoch völlig uninteressant sein und somit gar nicht in dieser Sprache erscheinen. Auch erlaubt es diese Strategie Inhalte, Formulierungen und gewählte Farben und Bilder auf unterschiedliche Kulturkreise zu optimieren – Farben haben z.B. keine universelle Bedeutung und können so schnell zu Misskommunikationen führen – etwas das möglichst vermieden werden sollte!

Natürlich ist eine solche Pflege der Webseite mit dem größten initialen Aufwand verbunden, da Inhalte in allen Sprachen erstellt werden müssen. Langfristig jedoch müssen Inhalte nicht synchron gepflegt werden und können unterschiedlichen Zeitplänen unterliegen.

Fazit

Es ist nicht einfach sich für den richtigen Weg im Umgang mit einer mehrsprachigen Onlinepräsenz zu entscheiden. Die erste Überlegung sollte immer danach sein, welche Sprachen wirklich benötigt werden – zehn Sprachen zu pflegen ist sehr viel Aufwand und kann unnötig sein, wenn die Kunden sowieso alle Englisch verstehen – oder es gar keine Kunden in Ländern gibt, in deren Sprache die Webseite übersetzt wurde.

Neben der Restriktion auf die wirklich notwendigen Sprachen, ist die Entscheidung für den Umgang mit den Übersetzungen sehr wichtig. Viele Firmen wählen eine 1:1 Übersetzung der eigenen Webseite in eine zusätzliche Sprache, wenn Kunden aus mehreren Sprachen auf die Seite zugreifen sollen. Je nach benötigten Sprachen, kann jedoch auch die Entscheidung zu getrennten Webseiten die Richtige sein. Letztendlich kann also keine klare Empfehlung für eine Lösung ausgesprochen werden. Einzig die Tatsache, dass die Anlage weiterer Sprachen gut überlegt sein muss, kann direkt festgestellt werden.

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Änderungen am Widerspruchs -recht August 2011

Heute, am 4. August 2011, treten mehrere Änderungen am Widerspruchsrecht in Kraft, die besonders für eCommerce-Anbieter von hoher Relevanz sind. Zum einen ist es für Shopbetreiber natürlich wichtig über die rechtlichen Änderungen im Fernabsatz informiert zu sein, zum anderen ist es in diesem Fall notwendig die Widerrufsbelehrung zu erneuern – dies muss innerhalb der nächsten drei Monate geschehen.

Bei der Änderung handelt es sich konkret um eine Anpassung des deutschen Rechtes (genau §312e Abs. 1 BGB) in der Frage des Wertersatzes nach einem EuGH-Urteils im Jahr 2009, in dem die deutsche Regelung für teilweise europarechtswidrig erklärt wurde. Nach der neuen Regelung kann ein Shopbetreiber nur noch dann einen Wertersatz für gezogene Nutzung fordern, wenn diese über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Damit dies möglich ist, muss der Händler jedoch den Konsumenten auf diese Rechtsfolge hinweisen und ihn korrekt über das Widerspruchsrecht belehren.

Auch für eine Verschlechterung der Sache kann ein Ersatz des Wertes nur noch dann gefordert werden, wenn dieser durch einen Umgang mit der Sache über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgehend, verursacht ist.

Diese gesetzlichen Änderungen müssen in den Widerrufsbelehrungen der Shopbetreiber aufgenommen werden um sich auf diese berufen zu können und, wesentlich wichtiger, eine nicht-berücksichtigung dieser Änderung kann in 3 Monaten zu einer Abmahnung führen. Es empfiehlt sich aus diesem Grund diese Änderung schon bald in der Belehrung zu ändern. Hierzu findet man auf mehreren Webseiten (z.B. hier) passende Muster, die man auf dem eigenen Shop einpflegen kann.Heute, am 4. August 2011, treten mehrere Änderungen am Widerspruchsrecht in Kraft, die besonders für eCommerce-Anbieter von hoher Relevanz sind. Zum einen ist es für Shopbetreiber natürlich wichtig über die rechtlichen Änderungen im Fernabsatz informiert zu sein, zum anderen ist es in diesem Fall notwendig die Widerrufsbelehrung zu erneuern – dies muss innerhalb der nächsten drei Monate geschehen.

Bei der Änderung handelt es sich konkret um eine Anpassung des deutschen Rechtes (genau §312e Abs. 1 BGB) in der Frage des Wertersatzes nach einem EuGH-Urteils im Jahr 2009, in dem die deutsche Regelung für teilweise europarechtswidrig erklärt wurde. Nach der neuen Regelung kann ein Shopbetreiber nur noch dann einen Wertersatz für gezogene Nutzung fordern, wenn diese über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. Damit dies möglich ist, muss der Händler jedoch den Konsumenten auf diese Rechtsfolge hinweisen und ihn korrekt über das Widerspruchsrecht belehren.

Auch für eine Verschlechterung der Sache kann ein Ersatz des Wertes nur noch dann gefordert werden, wenn dieser durch einen Umgang mit der Sache über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgehend, verursacht ist.

Diese gesetzlichen Änderungen müssen in den Widerrufsbelehrungen der Shopbetreiber aufgenommen werden um sich auf diese berufen zu können und, wesentlich wichtiger, eine nicht-berücksichtigung dieser Änderung kann in 3 Monaten zu einer Abmahnung führen. Es empfiehlt sich aus diesem Grund diese Änderung schon bald in der Belehrung zu ändern. Hierzu findet man auf mehreren Webseiten (z.B. hier) passende Muster, die man auf dem eigenen Shop einpflegen kann.

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Einzug der Römer in unser Büro

Der Name unserer Agentur ilscipio leitet sich vom Beinamen einer Familie römischer Feldherren ab, die unter anderem in den punischen Kriegen sehr erfolgreich waren. Viele unserer internen Projektnamen haben aus diesem Grund etwas mit der römischen Antike zu tun und wir spielen schon seit längerem mit dem Gedanken eine römische Rüstung für unser Büro anzuschaffen.

Jetzt haben wir jedoch eine kreativere Version geschenkt bekommen. Darf ich präsentieren, unsere Darstellung von Publius Cornelius Scipio Africanus:

Die Box ist komplett mit römischen Soldaten und Feldherren ausgestattet und zeigt sowohl auf der Karte auf dem Tisch als auch auf der großen Darstellung im Hintergrund den Mittelmeerraum.

Auf der Rückseite befindet sich eine längere Erläuterung über die Punischen Kriege.

Ein paar weitere Ansichten unserer Römerbox:

  

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17% mehr Umsatz im Onlinehandel in 2011

Glaubt man den Prognosen des Bundesverband des Deutschen Versandhandels wird der Gesamtbranchenumsatz des Online-Handels mit Waren in 2011 auf 21,48 Mrd Euro steigen und somit erstmals die 20 Mrd. Euro Hürde durchbrechen. Das entspricht einem Anstieg von rund 17% gegenüber dem Vorjahr. Damit wird der Onlinehandel wesentlich stärker wachsen als der Gesamtbereich des Versandhandels, der nur um 7% hinzugewinnen soll.

Schon in sich ist diese Statistik sehr imposant. Doch damit steigt auch der Anteil des Online-Handels am gesamten Versandhandel auf 66% und zeigt die Bedeutung, die eCommerce heute für den Fernabsatz in Deutschland hat.

Getrieben wird der Wachstum auch von den Fortschritten im Mobile Commerce und durch die gesteigerte Sichtbarkeit von Firmen durch Social Media – beides wichtige Aspekte einer kompletten online Strategie für Unternehmen, die ihre Waren über das Internet verkaufen.

Beim Einstieg oder Ausbau der Internetpräsenz und insbesondere im Bereich eCommerce, ist der Einsatz der passenden Software für die eigenen Bedürfnisse und für die bestehenden Softwarelösungen und Prozesse im Unternehmen. Ein erfahrener Partner ist hier das A und O, damit auch Sie Teil dieser tollen Statistik sein können und am rasanten Wachstum im Onlinehandel teilhaben können.

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