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Gütesiegel als Vertrauenszeichen eines Onlineshops

In einer neuen Studie von Initiative D21 und dem Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. (bvh), ging es um vertrauensschaffende Maßnahmen im Onlineshopping und insbesondere den Einfluss von Gütesiegeln bei der Kaufentscheidung. Doch auch andere interessante Details bietet die Onlinebefragung von 1.026 Menschen in Deutschland

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Gefangen im Sprachdschungel: was ist Barrierefreiheit?

Barrierefreiheit bedeutet, dass Gegenstände, Medien und Einrichtungen so gestaltet werden, dass sie von jedem Menschen unabhängig von einer eventuell vorhandenen Behinderung uneingeschränkt benutzt werden können.

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Der datenschutzkonforme Einsatz von Google Analytics

Immer wieder ist der Einsatz von Google Analytics Teil der Medienberichterstattung, da es lange Zeit einen Streit über den rechtssicheren Einsatz von Google Analytics in Deutschland gab. Inzwischen gibt es hier jedoch eine Einigung zwischen Google und den deutschen Datenschutzbeautragten und für den rechtssicheren Einsatz von Google Analytics gibt es nur ein paar Punkte zu beachten.

Was ist Google Analytics?

Google Analytics ist eine kostenlose Software von Google, die dazu eingesetzt werden kann Informationen zu den Besuchern der Webseite zu sammeln. Zum Beispiel wie viele Besucher am Tag die Webseite besuchen, woher Sie kommen und welche Seiten sie betrachten. Zusätzlich werden Faktoren wie Betriebssystem, Browserversion und Bildschirmgröße gesammelt, die aufgrund ihres statistischen Charakters bei der Optimierung der Webseite helfen können.

Google Analytics und der deutsche Datenschutz

Die Messung dieser Daten findet auf Basis der individuellen IP-Adresse und eines Cookies statt. Dies bedeutet jedoch auch nach deutschem Verständnis einer IP-Adresse, dass diese Informationen einer individuellen Person zuordnenbar sind. Dies ist nicht mit den deutschen Datenschutzbestimmungen vereinbar, die eine solche Speicherung und Verarbeitung von Daten nur auf Basis von anonymisierten, aggregrierten Daten zulässt.
Dies führte zu einer sehr langen Diskussion zwischen den deutschen Datenschutzbeauftragten und Google, sowie indirekt den deutschen Nutzern von Google Analytics, die gerne das kostenlose Tool einsetzen. Im letzten Jahr kam es nun endlich zu einer Einigung und somit zur Möglichkeit Google Analytics datenschutzkonform einzusetzen.

Maßnahmen zum datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics

Teil der Einigung zwischen den Datenschutzbeauftragten und Google ist ein dreiteiliger Maßnahmenkatalog, den es umzusetzen gilt um Google Analytics rechtssicher einsetzen zu können.
Sollte bereits Google Analytics eingesetzt werden aber ohne diese Maßnahmen, so muss vor der Umstellung leider das aktuelle Google Analyticskonto gelöscht werden und ein neues eingerichtet werden, da die bisheringen Daten nicht durch die Änderungen angepasst werden und nicht datenschutzkonform gesammelt wurden.

Anpassung des Google Analytics Scripts

Um Google Analytics einsetzen zu können, muss auf der eigenen Internetseite auf jeder Seite ein Code eingebaut werden, der die Daten sammelt. Dieser Code wird von Google automatisch vorgegeben um ihn einfach auf der eigenen Seite einzufügen. In Deutschland muss dieser Code jedoch angepasst werden – selbst auf der deutschen Version der Einrichtungswebseite ist der Code noch nicht angepasst.
Dies kann jedoch sehr einfach gemacht werden, der Code muss nur um eine Zeile erweitert werden:

_gaq.push (['_gat._anonymizeIp']);

Diese wird vor der Zeile eingefügt, welche die Pageviews zählt: _gaq.push ([‚_trackPageview‘]); und führt dadurch dazu, dass Google nicht die gesamte IP-Adresse speichert sondern die letzten Zeichen der IP-Adresse zu ignorieren und die Daten so zu anonymisieren. Der einzige Unterschied, der hierdurch bei der Auswertung der Daten entsteht, ist das ein Runterbrechen auf einzelne Regionen und Städte nicht mehr im gleichen Umfang möglich ist. Anonsten sollten für normale Nutzungsfälle keine Unterschiede bei der Benutzung von Google Analytics vorliegen.

Datenschutzerklärung

Neben der anonymisierung der Daten ist auch ein Information der Nutzer über die Erhebung, Sammlung und Auswertung der Daten notwendig. Hierfür sollte eine Datenschutzerklärung auf der Webseite zu finden sein, entweder auf einer eigenen Seite oder mit auf der Impressums-Seite. Im Internet finden sich eine Vielzahl an Mustervorlagen für diese Datenschutzerklärung, welche durch setzen eines Links übernommen werden können.
Wichtig ist in der Erklärung, der Hinweis auf den Einsatz von anonymizeip um die IP-Adresse zu kürzen und ein Link zu den Möglichkeiten, die Google anbietet um dem Sammeln der Informationen zu widersprechen (hierfür gibt es für alle Browser eine sog. Extension oder inzwischen eingebaute „Do-Not-Track“-Optionen).

Vertrag über die Datenverarbeitung mit Google

Als drittes Element verlangt der deutsche Datenschutz den Abschluss eines Vertrages mit Google über die Auftragsdatenverarbeitung. In diesem müssen ein paar Angaben zur Firma und die Nummer des Google Analytic Accounts eingegeben werden und dann unterschrieben an Google gesandt werden. Nach ein paar Tagen erhält man den Vertrag von Google unterschrieben zurück und kann bei den eigenen Akten abgeheftet werden.

Folgen der Nichteinhaltung

Natürlich stellt sich die Frage, warum man diesen Aufwand betreiben sollte. Die kurze Antwort ist, dass man ohne diesen Aufwand beim Einsatz von Google Analytics nicht datenschutzkonform handelt. Die Folge hiervon kann eine Abmahnung durch den zuständigen Datenschutzbeauftragten sein – inkl. einer Geldstrafe. Aktuell beschränken sich die meisten Datenschutzbeauftragten auf Stichproben und Anschreiben der Unternehmen mit dem Hinweis auf die geänderte Lage und der Bitte den Einsatz von Google Analytics anzupassen. Wie lange diese Taktik jedoch bestand haben wird, ist nicht abschätzbar. Es ist davon auszugehen, dass hier die Sanktionen in der kommenden Zeit schärfer werden. Schon allein aus diesem Grund ist eine Überprüfung des eigenen Einsatzes von Google Analytics – oder auch vergleichbaren Lösungen, für welche die gleichen grundsätzlichen Prinzipien gelten – anzuraten und ggf. eine Änderung vorzunehmen bevor man hierzu aufgefordert wird.

Hinweis:Dieser Text ist eine allgemeine Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für konkrete Beratung richten Sie sich bitte an ihren Rechtsbeistand.

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WordPress – mehr als nur ein Blogsystem

WordPress ist vor fast zehn Jahren als Open Source Software im Internet gestartet und gilt als beste und bekannteste Plattform für Blogs – also klassisch einseitige Internetpräsenzen auf denen Menschen ihre Gedanken teilen. Doch aufgrund der weiten Verbreitung (es gibt Schätzungen, dass jede vierte Webseite WordPress nutzt) und einer sehr aktiven Community ist WordPress inzwischen wesentlich mehr als eine Software, die man verwenden kann, wenn man einen einfachen Blog aufbauen möchte. Zuerst kam die Möglichkeit hinzu statische Seiten der Webseite hinzuzufügen und inzwischen können durch einige Custom Formate fast alle Anforderungen abgedeckt werden. Doch sind diese Veränderungen so schleichend eingeführt worden, dass vielen gar nicht bewusst ist, wie geeignet WordPress inzwischen auch für Firmenauftritte ist. Darum will ich mich heute mit ein paar der nützlichen Möglichkeiten von WordPress beschäftigen und diese näher beleuchten.

Ein Benutzerfreundliches Interface

Developer sind keine Designer – eine einfache Weisheit, die sich jedoch im Bereich der Open Source Projekte immer wieder beweist. Funktionen und Anordnungen sind funktionell aber selten hübsch oder gar sonderlich nutzerfreundlich. Bei WordPress ist dies anders. Das Interface für Redakteure und Administratoren der Seite ist sehr einfach gehalten mit einem Menü auf der rechten Seite und großen und verständlichen Buttons und Input-Elementen. Selbst der Rich-Text-Editor zeigt nur die nötigsten Funktionen, ist aber gleichzeitig so ähnlich zu bekannten Textprozessoren gehalten, dass sich auch unerfahrene Nutzer damit zurechtfinden können. Doch selbst dieses soll nun erneut vereinfacht werden.

Ein weiterer Vorteil: das Interface ist durch Anpassungen “unter der Haube” erweiterbar, so dass zusätzliche Felder bei Blogposts möglich sind oder zusätzliche Einstellungsseiten im Menü hinzugefügt werden können.

Eine Übersicht aller Seiten aber unendlich viele Darstellungsmöglichkeiten

WordPress erlaubt es neben Artikeln, wie bereits erwähnt, seit einer ganzen Weile auch Seiten anzulegen. Doch dies ist nur die Hälfte der Aussage. In den unterliegenden Dateien kann das Aussehen der ausgegebenen Seiten komplett angepasst werden, so dass eine Seite sehr unterschiedliche dargestellt werden kann. Dies bedeutet zwar, dass ein Entwickler bzw. jemand mit Ahnung von WordPress und PHP notwendig ist um solche Vorlagen zu erstellen, jedoch ist es einfach möglich für Benutzer später Seiten in ein bestehendes Design einzupassen. Dies lässt sich einfach durch ein Auswahlfeld auf der Seite zur Erstellung einer Seite auswählen. Bei passender Benennung der Optionen für jeden einfach möglich!

Design und Inhalt sind komplett getrennt

Dies trifft zwar auf die meisten CMS-System zu, trotzdem will ich es an dieser Stelle noch einmal explizit erwähnen: Die Inhalte sind bei WordPress komplett getrennt von ihrer Anzeige und dem Design. Dies macht es möglich bei Bedarf einfach ein neues Aussehen zu entwerfen ohne alle Inhalte neu anlegen zu müssen oder hier etwas verändern zu müssen.
Hinzu kommt auch, dass WordPress durch seine Verwendung von Themes (eine Sammlung von Dateien, die das Aussehen der Webseite steuern) relativ einfach neu gestaltet werden kann und das Aussehen durch Aktivierung eines neues Themes völlig verändert werden kann. Auch findet man online Tausende von bereits fertigen Themes, die sich häufig wunderbar als Basis für ein eigenes Design eignen.

Custom – Anpassung an die individuellen Bedürfnisse

Seit der Einführung von WordPress 3.0 erlaubt es WordPress immer mehr Dinge so zu tun, wie man gerne möchte. So kann neben den Standardfunktionen, die direkt angezeigt werden, auch viel unter der Haube geschraubt werden um so zusätzliche Möglichkeiten zu nutzen und WordPress so noch nützlicher für eine Vielzahl Webprojekte zu machen. Ein gutes Beispiel sind Custom Post Types und Custom Taxonomies – komplizierte Begriffe für recht einfache Erweiterungen: sie erlauben es zusätzliche Bereiche, die wie Seiten und Artikel funktionieren, dem Backend hinzuzufügen. So benutzt einer unserer Kunden einen Custom Post Type um Mieter zu verwalten und anzuzeigen. Hier auf der ilscipio Webseite benutzen wir es für unsere Team-Darstellung, die Eigenentwicklungen und Referenzen – und hier zeigt sich auch gleich ein Vorteil dieser Custom Post Types: Die Daten für einen kleinen Eintrag können wie über ein Formular gesammelt werden und werden dann im gleichen Design auf der Webseite angezeigt, ohne das der Redakteur HTML Kenntnisse benötigt!
Durch Custom Taxonomies können dann noch zusätzliche Kategorie und Stichwort-Filter generiert werden, welche die Darstellung und Ordnung der Beiträge noch weiter individualisierbar macht.

Fehlende Funktion? Erweiterungen, Erweiterungen, Erweiterungen!

Bereits am Anfang war die Rede von der aktiven Entwickler-Community rund um WordPress. Durch die Source Offenheit ist das System erstaunlich erweiterbar und viele sehr intelligente und geschickte Entwickler bringen das System immer weiter voran. Vor allem auch durch Erweiterungen, die es jedem Nutzer erlauben seine WordPress-Installation an die eigenen Bedürfnisse anzupassen ohne selbst überragende Ahnung von der unterliegenden Technik zu haben. So verzeichnet WordPress auf der eigenen Webseite 19.510 Plugins – ein guter Indikator dafür, dass sich für fast jede Anforderung eine Lösung finden lässt – und das alles ohne die einfache Benutzbarkeit von WordPress zu verlieren!

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Produktauswahl: Warum weniger mehr sein kann

Die Auswahl an Produkten steigt stetig und viele Onlineshops bieten eine unzählbare Menge an Produkten an. Intuitiv gehen wir davon aus, dass eine größere Auswahl an Produkten in einem Online-Shop eine gute Sache ist, denn mehr Auswahl ist besser. Doch ist dies wirklich so oder gibt es eine Grenze aber der Auswahl zu einem Hindernis wird? Sucht man bei einem großen deutschen Onlineversender nach Kopfhörern, bietet das System 17.208 Kopfhörer an, welche dann in weitere 10 Kategorien unterteilt sind. Hier zu sagen, welches Paar Kopfhörer die besten für mich persönlich sind – und insgesamt die besten in Preis/Leistung – ist nicht wirklich einfach. Selbst wenn man sich dann entschieden hat, bleibt einem das Gefühl, dass vielleicht einer der anderen Kopfhöhrer doch besser gewesen wäre… Das mehr hinter diesem Gedankenexperiment steckt haben die amerikanische Forscher Sheena Iyengar und Mark Lepper am Beispiel von Marmelade getestet. Auf einem Angebotstisch, wurden einmal Probierbrote mit 6 Sorten Marmelade angeboten, einmal mit 24 und 30 Sorten. Bei der größeren Auswahl probierten mehr Einkäufer im Supermarkt (60% zu 40%), doch ein wesentlich kleinerer Anteil kaufte am Ende ein Glas Marmelade (2% zu 12%). Das Ergebnis: bei mehr Sorten wurde unterm Strich weniger verkauft! Doch was bedeutet dies für Shopbetreiber? Es zeigt, wie wichtig die Auswahl der richtigen Produkte ist, aber auch wie hilfreich eine sehr detaillierte Kategorieaufspaltung und Filtermöglichkeiten sein können. Zusätzlich zeigt es auch, wie wichtig gutes Highlighting von besonders empfohlenen Produkten sein kann. Dies ist zum Beispiel über einen Blog möglich, in dem Produktempfehlungen gegeben werden. Doch vor allem zeigt es, dass das Ziel nicht immer sein muss noch mehr Produkte anzubieten, sondern es viel wichtiger ist, die richtigen Produkte anzubieten und seinen Kunden das Vertrauen zu geben, dass Sie genau bei Ihnen das Beste für sich finden.

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Gefangen im Sprachdschungel: Was ist Local Search?

Der Begriff Local Search ist inzwischen wieder etwas in Vergessenheit geraten aber das Konzept dahinter und die Implikationen waren nie wichtiger als heute und werden in Zukunft noch weiter in den Vordergrund rücken.

Von Universal Search Results zu personalisierten und lokalisierten Suchergebnissen

In 2007 erweiterte Google seine Suchergebnisse, die vorher nur aus 10 Links in einer Liste bestanden, um die Möglichkeit auch Bilder, Videos, Nachrichten und andere Inhalte direkt in den Suchergebnissen anzuzeigen. Diese Möglichkeit ist inzwischen ein essentieller Bestandteil der Google Suchergebnisse und Benutzer erwarten diese Auswahl an Ergebnissen. Doch seit 2007 ist eine lange Zeit vergangen und Google hat die Suchergebnisse seitdem noch um viele Fähigkeiten erweitert. So sind ihre Suchergebnisse auf Sie abgestimmt – sie basieren mit auf den bisherigen Suchen und den Annahmen, die Google über ihre demographischen Daten trifft.

Ihre Suchergebnisse sind also genau das: ihre Suchergebnisse! Dies wird in Zukunft, wenn Search + Your World auch in Deutschland startet noch stärker in den Vordergrund treten, wenn Empfehlungen ihrer Google+-Kontakte noch weiter in den Vordergrund rücken.

Google weiß wo ich bin und wo die Restaurants sind

Doch nicht nur basierend auf ihrer Person geschehen Anpassungen, sondern auch basierend auf ihrer Position. Wenn Sie nach „Pizza“ suchen, werden die Suchergebnisse ihnen Pizzerias in ihrer Nähe zeigen, inklusive einer Karte, nicht allgemeine Suchergebnisse für den Begriff Pizza. Zusätzlich ist es natürlich auch möglich in der Kombination mit der jeweiligen Stadt zu suchen, z.B. „Pizza Wiesbaden“ und schon erscheinen die Suchergebnisse für Pizzerias in Wiesbaden mit einer Karte und häufig bereits den Adressen und Telefonnummern in den Suchergebnissen.

Google vereint für diese Funktionalität die Möglichkeiten der Erkennung der Location eines Nutzers basierend auf der IP-Adresse (dies führt leider auch immer wieder zu falschen Standorten) und den Informationen, welche es über lokale Örtlichkeiten aufgrund ihrer Webseiten und Google Places-Einträge (die jetzt nicht mehr getrennt, sondern ein Teil von Google+ sind) erfährt. Darum ist es auch besonders für diese Art von Angeboten wichtig, dass diese Informationen für Google einfach zu indexieren sind.

Praktisch am Computer – Essentiell am mobilen Endgerät

Doch Google ist nicht nur am Computer verfügbar, sondern auch mobil verfügbar und hier zeigt sich die Stärke der lokalen Suchergebnisse noch mehr: Zusätzlich zu einer Karte, die meinen aktuellen Standort verwenden kann oder einen von mir gesetzten Standort, ist bei jedem Eintrag nicht nur die Telefonnummer als Button zum direkten Anrufen hinterlegt, sondern auch ein Link zur Routenführung und die Entfernung von meinem aktuellen Standort. So ist es egal, wo man unterwegs ist, man findet sofort das Passende in direkter Nähe!

Foto

Google ist der Anfang, nicht das Ende für lokale Suchergebnisse

Doch gerade was die lokale Suche angeht, ist es wichtig nicht nur in Google auf einer guten Position zu finden zu sein. Mobile Endgeräte sind heute nicht mehr auf den Web-Browser beschränkt, sondern die meisten Nutzer haben eine Vielfalt von Apps installiert. Hier ist es wichtig, mit einem lokalen Geschäft nicht nur in Google vertreten zu sein, sondern auch auf Plattformen, deren mobile Applikationen häufig für lokale Empfehlungen genutzt werden, wie z.B. Foursquare, Facebook und Qype (bzw. Yelp). Hier einen Eintrag zu generieren dauert nur wenige Minuten und hilft dabei möglichst viele Kunden in dem Moment zu erreichen, in dem Sie nach genau dieser Art von Lösung suchen und zusätzlich werden diese Einträge auch von Google indexiert und in den Suchergebnissen angezeigt.

Mobile gehört die Zukunft

Diese Möglichkeiten werden in der Zukunft noch wichtiger werden, da der Anteil mobiler Geräte am gesamten Internetkonsum in den kommenden Jahren stark steigen wird und den Anteil der klassischen Computer in den kommenden Jahren übersteigen wird. Darum werden lokale Suchergebnisse für lokale Geschäfte und Lösungen immer wichtiger und sollten die Basis für eine Suchmaschinenoptimierung für Geschäfte mit lokalem Bezug sein.

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Browseo Update: Geschwindigkeit & URLs zum Teilen

Unser SEO-Browser Browseo hat vergangene Woche ein Geschwindigkeits-Update bekommen. Die Wartezeit zwischen Eingabe und Ergebnis ist jetzt in vielen Fällen kaum noch wahrnehmbar. Dies dürfte insbesondere unsere Power-User erfreuen, die hunderte Seiten innerhalb kurzer Zeit analysieren.

Neben diesem Performance-Update gibt es jetzt die Möglichkeit, Ergebnisseiten direkt über eigene URLs zu teilen. Hierbei haben wir Berater im Blick, die Kunden so einen direkten Link zur Browseo-Ansicht der entsprechenden Seite schicken können. Der direkte Link findet sich jeweils am unteren Ende der Seitenleiste:

So sehen die URLs aus, dank derer Browseo-Ansichten nun direkt geteilt werden können:

http://www.browseo.net/?url=http://www.ilscipio.com/

http://www.browseo.net/?url=http://www.spiegel.de/

Weitere Funktionen sind in Arbeit. Wünsche und Anregungen weiterhin gerne per Kontaktformular oder über die üblichen Social Media Kanäle.

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Skalierbare Kandidatensuche in der Link-Akquise

Update: unser neues Tool linkfootprints.de bietet eine Menge deutscher Footprints!

Es gibt in jeder Branche viele verschiedene Möglichkeiten, Links zu akquirieren. Dem Begriff „Linkaufbau“ haftet ein relativ negatives Image an, weswegen ich den Ausdruck Linkakquise bevorzuge. Denn es geht nicht darum Links zu fabrizieren oder künstlich aufzubauen, sondern darum im Web nach Möglichkeiten zu suchen, eine Website zu promoten. Wer bei Links nur an Suchmaschinen denkt macht einen Denkfehler: das Web besteht aus Seiten und Links die sie miteinander verbinden. Links sind für die Navigation also unerlässlich. Wir bieten Unternehmen Unterstützung bei der Linkakquise an, damit PR- und Marketingmaßnahmen auch optimal für SEO genutzt werden können. Der Unterschied ist gravierend: anstatt Einträge in x-beliebigen Verzeichnissen zu machen sehen wir die Linkakquise als eine Erweiterung des Online-Marketings an und sind hier primär beratend tätig. Wir verbringen viel Zeit damit, Kunden und Partnern unsere Sichtweise zu erklären: weg von SEO-zentriertem „Linkaufbau“ und hin zu Online-Marketing und Online-PR. Es geht dabei oft auch um Beziehungen in der realen Welt, die sich dann online in der Form von Links widerspiegeln. Die dadurch entstehenden Links bringen direkt interessierte Besucher, was eines der Hauptkriterien für die Auswahl von Links ist. Nachhaltigkeit ist hier ein wichtiges Stichwort. Ein Problem bei diesem Ansatz ist aber die Skalierbarkeit. Ich benutze für die Linkakquise vorrangig Google, um nach geeigneten Möglichkeiten zu suchen. Wir haben kurz nach unserem Einzug ins neue Büro beispielsweise nach regionalen gemeinnützigen Organisationen gesucht, die wir unterstützen können. Daraus sind interessante Gespräche und Begegnungen entstanden, durch die – würden wir es darauf anlegen – durchaus Links entstehen können. So etwas ist mit viel Arbeit verbunden, die Suche nach geeigneten Möglichkeiten ist dabei ein wichtiger erster Schritt.

Skalierbarke Kandidatensuche mit dem „Link Prospector“

Unser Partner Garrett French vom US-Unternehmen citationlabs hat mit seinem Tool eine Möglichkeit geschaffen, die Suche nach passenden Quellen zu skalieren. Der Link Prospector zaubert natürlich keine Links hervor, und findet keine Seiten die Google nicht auch zeigen würde. Die Stärke von Link Prospector liegt darin, dass die Ergebnisse anhand verschiedener Kriterien sortiert und exportiert werden können. Der Link Prospector ist in englischer Sprache umgesetzt, ich helfe auf Garretts Wunsch hin gerne bei der Benutzung in deutscher Sprache, da es hier einiges zu bachten gilt. Aber der Reihe nach 😉

Kampagnen erstellen

Einstellungen

Nach Erstellung einer ersten Kampagne geht es um die Einstellungen und Auswahl des passenden Report-Typs. Folgende Einstellungen bieten sich für deutschsprachige Kampagnen an:

Report-Typen für verschiedene Zwecke

Für die englischsprachige Anwendung stehen standardmäßig verschiedene Report-Typen zur Verfügung:

  1. Blogs die Gastbeiträge anbieten
  2. Linkseiten
  3. Autoren / Kuratoren die Tipps, Ankündigungen und sonstige News / Artikel verbreiten
  4. Websites, auf denen Rezensionen von Produkten oder Dienstleistungen erscheinen
  5. Preisausschreiben, bei denen Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden können
  6. Sponsoring
  7. (Blog-) Beiträge, bei denen ein Mitdiskutieren ausdrücklich erwünscht ist
  8. Interviews mit Experten
  9. Themenspezifische Verzeichnisse
  10. Foren
  11. Themenspezifische Blogs
  12. Vereine & Verbände
  13. Anleitungen (How-To)
  14. Custom (benutzerdefiniert) – hier müssen die Suchparameter manuell definiert werden. Für die deutsche Sprache ist dies momentan der einzige Weg Link Prospector zu nutzen (s.u.)

Eine ganze Reihe von Möglichkeiten also um Partnerschaften zu formen und Links zu akquirieren. Link Prospector hinterlegt für alle verschiedenen Report-Typen sog. Footprints, um Seiten zu finden die dem jeweiligen Typ entsprechen. Im Englischen werden diese Footprints je nach Report-Typ automatisch hinterlegt. Für die deutsche Sprache bietet das Tool jedoch die Möglichkeit an, entsprechende Footprints selbst zu hinterlegen. Garrett hat mir freundlicherweise die englischsprachigen Footprints zur Verfügung gestellt, so dass ich hier einige deutschsprachige Footprints als Anregung vorstellen möchte. Weitere Footprints machen wir demnächst über ein eigenes Tools verfügbar.

Eigene Footprints erstellen

Zunächst ist es wichtig Googles erweiterte Suchanfragen („Search Operators“) zu kennen, insbesondere die folgenden:

  • intitle:Begriff sucht den Begriff im Title-Tag der Seite. Werden zwei oder mehr Wörter angegeben, empfiehlt es sich die gesamte Wortgruppe in Anführungszeichen zu setzen – intitle:“Begriff1 Begriff2″. Dadurch werden beide Wörter in genau dieser Reihenfolge gesucht, ohne weitere Wörter zwischen ihnen. Beispiel
  • intext:Begriff sucht den Begriff im Text der Seite. Dies kann hilfreich sein, da Suchmaschinen Seiten in manchen Fällen bei Suchanfragen anzeigen, obwohl der Begriff selbst nicht auf der Seite enthalten ist. Auch hier können Wortgruppen in Anführungszeichen gesetzt werden – intext:“Begriff1 Begriff 2″. Beispiel
  • inurl:Begriff sucht den Begriff in der URL der Seite. Auch hier können Wortgruppen in Anführungszeichen gesetzt werden – inurl:“Begriff1 Begriff 2″ Mit inurl können auch Domainendungen angegeben werden – inurl:.de zeigt beispielsweise nur Seiten auf .de Domains an. Beispiel
  • * Der Asterisk kann als Platzhalter eingesetzt werden. Beispiel: Eine Suche nach „Google * mein Leben“ resultiert in „Google bestimmt mein Leben“ ebenso wie in „Google ruiniert mein Leben“. Der Platzhalter beschränkt sich dabei nicht auf ein einzelnes Wort, so dass auch Wortgruppen einbezigen werden („Google bestimmt seit 2004 mein Leben“). Beispiel


Für jeden Report-Typ ist ein eigener Footprint notwendig, bei dem entsprechende Begriffe mit Suchoperatoren (fürchterliche Übersetzung, stammt aber von Google) kombiniert werden.

Beispiel-Footprints

  1. Blogs
    Hier habe ich Suchoperatoren mit verschiedenen Begriffen kombiniert, die darauf hinweisen dass es sich um einen Blog handelt:
    blog
    blogger
    blogs
    blogroll
    „blog roll“
    blog liste
    intitle:blog
    intitle:post
    intitle:tag
    blogs intitle:“liste der“
    intitle:“gastautor“
    inurl:blog
    intext:“powered by wordpress“
    „kommentar hinzufügen“
    „top * blog*“
    „besten * blogs“
    „beste * blog“
    „top 10“
    magazin
    anleitung
    ratgeber
    news
  2. Linkseiten
    links
    intitle:links
    linkliste
    „liste von links“
    „liste * links“
    „liste von * seiten“
    intitle:“andere links“
    intitle:“websites“
    intitle:“webseiten“
    „ähnliche webseiten“
    „ähnliche seiten“
    „nützliche links“
    „hilfreiche links“
    intitle:“empfohlene links“
    intitle:“interessante links“
    intitle:“nützliche links“
    intitle:links
    intitle:“lieblingsseiten“
    intitle:“liste von webseiten“
    intitle:“webseiten“
    intitle:“info links“
    intitle:“empfohlene webseiten“
    linkempfehlung

Keywords

Um eine Liste spezifischer Kandidaten zu erhalten müssen natürlich entsprechende Keywords definiert werden. Die Report-Typen bestimmen die Art der Kandidaten, während die Keywords die Branche bestimmen, in der nach Kandidaten gesucht werden soll. Hier empfehle ich, dem natürlichen Reflex zu widerstehen, die Keywords einzugeben für die man in den Suchmaschinen positioniert werden möchte. Erstens geht es hier nicht primär um SEO, und zweitens können die Ergebnisse bei vielen Typen besser sein, wenn man allgemeinere Keywords definiert, die der jeweiligen Branche entsprechen. Ein Beispiel: wenn Sie hochwertige Leuchten verkaufen und auf der Suche nach Blogs sind die über Ihr Unternehmen berichten könnten, bieten sich Keywords wie Inneneinrichtung, Wohnen oder Architektur an. Für eine Suche nach Blogs in diesem Bereich ergeben sich also folgende Kombinationen:

leuchten blog
leuchten blogger
leuchten blogs
leuchten blogroll
leuchten „blog roll“
leuchten blog liste
leuchten intitle:blog
leuchten intitle:post
leuchten intitle:tag
leuchten blogs intitle:“liste der“
leuchten intitle:“gastautor“
leuchten inurl:blog
leuchten intext:“powered by wordpress“
leuchten „kommentar hinzufügen“
leuchten „top * blog*“
leuchten „besten * blogs“
leuchten „beste * blog“
leuchten „top 10“
leuchten magazin
leuchten anleitung
leuchten ratgeber
leuchten news

Tipp: ~ Die Tilde sucht, wenn man sie einem Begriff voransetzt, nach Synonymen. Eine Suche nach ~billig würde z.B. gleichzeitig die Begriffe günstig oder preiswert berücksichtigen. Diese Footprints können im Link Prospector über den Reporttyp „Custom“ eingefügt werden:

Domains ausschließen

Domains können sowohl für alle als auch für spezifische Kampagnen  ausgeschlossen werden. Oft macht es beispielsweise Sinn, Domains wie twitter.com, facebook.com, amazon.de, xing.com oder youtube.com auszuschließen. Kampagnenspezifisch bieten sich eigene Websites sowie die von Mitbewerbern an, die man sowieso schon kennt. Diese Ausschlüsse führen dazu, dass die genannten Domains nicht in den Ergebnissen angezeigt werden.

Die Ergebnisse

Nach wenigen Minuten stehen die Ergebnisse zur Verfügung. Je nach Einstellungen hunderte oder tausende URLs. Standardmäßig sind die Domains nach LTS (Link Target Score) sortiert, eine von citationlabs eigens entwickelte Kennziffer.

LTS ist eine Kennziffer der Relevanz, die einer Domain im Bezug auf die angegebenen Keywords und Footprints zugeordnet wird. Der LST-Wert einer Domain wird anhand der Anzahl und Position ihrer Seiten in den Suchergebnissen berechnet. Ein höherer Wert deutet darauf hin, dass eine Domain eine stärkere Präsenz in den Suchergebnissen der angegebenen Keywords / Footprints besitzt. Daraus lässt sich natürlich nicht automatisch auf eine höhere Autorität und Qualität der Domain an sich schließen. Der Google PageRank ist ein besserer Indikator für die Autorität einer Domain an sich. Der LTS-Wert ist nur hilfreich um Domains einer Kampagne untereinander zu vergleichen, nicht zu Domains anderer Kampagnen.

Hinter dem Domainnamen wird die Anzahl der URLs angezeigt, die sich indivuduell durch einen Klick anzeigen lassen.

Die Seiten werden nach einem Klick automatisch in einem neuen Fenster oder Browser-Tab geöffnet. Soweit die grobe Anleitung für die Nutzung in deutscher Sprache. Arbeit nimmt der Link Prospector mir hauptsächlich bei der Zusammenstellung der Websites und bei der Sortierung ab. Der LTS-Wert eignet sich hervorragend für die Priorisierung von Kandidaten. Wie gesagt: zaubern kann auch der Link Prospector nicht, aber auf den effizienten Workflow kommt es an.

Die Kandidatensuche ist nur der Anfang

Der persönliche Kontakt ist Grundlage jeder Beziehung, und Tool können lediglich bei der Auswahl von Websites und Unternehmen helfen, die man kontaktieren möchte. Es ist wichtig daran zu denken dass es bei der Linkakquise primär um den Aufbau von Beziehungen geht, durch die auch Links entstehen können. SEOs die sich um nofollow-Attribute scheren und wahllos Artikel „tauschen“ ist wirklich nicht mehr zu helfen. Langfristige und – ich erwähne den Begriff gerne nochmals – nachhaltige Linkakquise besticht durch Links die an Orten platziert werden, an denen sich die Zielgruppe aufhält und austauscht. Influencer helfen in der jeweiligen Branche dabei, die eigene Reichweite zu erhöhen. Multiplikatoren gibt es in absolut jeder Branche, man muss nur genau hinschauen. Es bleibt zu hoffen, dass durch das Angebot solcher Tools die Anzahl der SEOs die seriöse Linkakquise betreiben zunimmt.

Geht das auch einfacher? Was sind die Optionen für deutschsprachige Kampagnen?

Wir arbeiten in Zusammenarbeit mit citationlabs derzeit an einem Tool für deutschsprachige Footprints, mit dem sich sich die verschiedenen Report-Typen generieren lassen, die dann im Link Prospector eingesetzt werden können. Mehr dazu in Kürze an dieser Stelle. Übrigens: Garrett hat uns angeboten, deutschsprachigen Kunden ein paar extra Credits zu geben damit sie den Link Prospektor ausführlich testen können. Einfach ilscipio erwähnen! Wir sind gern bei der Erstellung von weiteren Footprints in deutscher Sprache behilflich, einfach Kontakt aufnehmen. Hier geht’s zum Link Prospector

Update: unser neues Tool linkfootprints.de bietet eine Menge deutscher Footprints!

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Social Networks: Warum der Erfolg in der Nische größer sein kann

Denkt man an Social Media und Social Networks, gehen die Gedanken sofort zu den „großen Drei“: Facebook, Google+ und Twitter. Doch wussten Sie, dass aktuell in den USA ein Startup namens „Pinterest“ bei großen US-Seiten aktuell mehr Seitenaufrufe bringt als Google+ und vielleicht schon das drittgrößte soziale Netzwerk weltweit ist? Doch nicht nur das ist an Pinterest sehr interessant. Es kommt noch hinzu, dass ein Großteil der Nutzer weiblich ist! Eine (leider) sehr ungewöhnliche Statistik im Internet – und noch mehr für noch sehr junge Webseiten.

Beliebte Geschenkideen zwischen 100 und 200 Dollar

Ob Pinterest nun bereits für deutsche Onlineshops und Webseitenbetreiber interessant ist, kann diskutiert werden (ich persönlich würde die Frage mit ja beantworten). Jedoch zeigt das Beispiel Pinterest eins ganz deutlich: Es gibt auch noch andere Möglichkeiten neben Facebook, Google+ und Twitter und diese bringen oft wesentlich bessere/fokussiertere (und teilweise mehr) Besucher! Zusätzlich sind natürlich nicht nur die Anzahl der Besucher wichtig, sondern auch das Verhalten dieser Besucher: bei einem Onlineshop sind Käufer viel wichtiger als Besucher – somit ist ein aktives Betreiben und Bewerben einer Präsenz auf einem kleinen Nischen-Netzwerk vielleicht effektiver als das Befüllen der Facebook Timeline über die wenig neue Käufer kommen. Dies ist eine Frage, die sich jedoch nur durch Ausprobieren und Messen für ein Unternehmen beantworten lässt. Lomography  lomography on Pinterest

Pinterest zeigt aber ganz klar, dass Unternehmen auch flexibel genug sein müssen, um schnell auf neuentstehende Trends und Webseiten reagieren zu können und auf diesen aktiv werden können. Zusätzlich muss auch der Mut da sein neue Webseiten und Nischenanbieter auszuprobieren um den Nutzen für die eigene Außendarstellung rausfinden zu können. Wichtig ist hierbei jedoch immer, dass sich die Mitarbeiter zuerst aktiv mit der passenden Strategie für die jeweilige Webseite beschäftigen. Den nur, wer authentisch wirkt, ist auf solchen Seiten erfolgreich! Im konkreten Beispiel von Pinterest bedeutet dies, dass man nicht nur eigene Produktfotos und Image-Bilder mit anderen Nutzern teilt, sondern auch Bilder, die zur Marke passen und die eigenen Fans interessieren könnten und zum Teilen bringen könnten. Dies können zum Beispiel Bilder passend zu Rezepten sein, oder Gegenstände, die mit den angebotenen Werkzeugen gebaut werden können oder auch Bilder, die durch die Nutzer auf ein gemeinsames Bord gepinnt werden. Wichtig ist immer, dass es Bilder sind, bei denen die Chance besteht, dass Fans diese re-pinnen und so weiter über Pinterest verteilen. Auch sollte Unternehmen bewusst sein, dass bei einem so neuen Dienst, wie es Pinterest für die meisten Nutzer darstellt (erst im letzten  Jahr ist Pinterest wirklich zum Gespräch geworden, obwohl die Plattform seit 2009 besteht), die Möglichkeiten noch fast unendlich sind. Nutzer haben noch keine Erwartungen daran, welche Inhalte sie von einem Unternehmen auf dieser Plattform erwarten, dass hier aktiv ist, d.h. es kann noch aktiv die Erwartungshaltung mitgestaltet werden!

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Die „Button-Lösung“ ist ab 1. August Gesetz

Bereits im März haben wir an dieser Stelle über die bevorstehende Änderung für Onlineshops berichtet, durch die die meisten Online-Shops nun ihre Bestellbuttons ändern werden müssen. Die dafür notwendigen Änderungen in §312g BGB wurden nun im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und werden dadurch zum 1. August in Kraft treten.

Konkret heißt dies, dass der abschließende Bestellbutton nun konkret darauf hinweisen muss, dass es sich um einen Vorgang handelt, bei dem Geld den Besitzer wechselt. Im Gesetzt ist konkret “zahlungspflichtig bestellen” als Bezeichnung genannt, jedoch mit dem Hinweis, dass ähnliche Formulierungen auch möglich sind. So sollten Formulierungen wie “kaufen”, “kostenpflichtig bestellen” oder “zahlungspflichtigen Vertrag schließen” auch möglich sein. Jedoch sind Formulierungen wie “Bestellen” oder “Bestellung abgeben” nicht mehr zulässig und müssen ersetzt werden.

Hinzu kommt auch, dass eine Zusammenfassende Information dem Kunden zur Verfügung gestellt werden muss, in der die wesentlichen Merkmale der Ware oder Dienstleistung, die Mindestvertragslaufzeit bei wiederkehrenden Leistungen, der Gesamtpreis inkl. aller Preisbestandteile wie Steuern und Liefer- und Versandkosten “in hervorgehobener Weise” zur Verfügung gestellt werden müssen. Diese müssen in direktem Zusammenhang zum Button stehen, aus diesem Grund sollten alle Informationen – auch von vorherigen Seiten des Bestellprozesses – hier erneut genannt werden. Diese Informationen sollten die meisten Onlineshops bereits jetzt schon auf einer Zusammenfassungsseite zur Verfügung stellen – eine Änderung, die jedoch einige Shopbetreiber betreffen dürfte: der Bestell-Button muss nach diesen Informationen zur Verfügung gestellt werden, d.h. ein “Bestellung abschicken”-Button oberhalb der zusammenfassenden Informationen wird nicht mehr zulässig sein bzw. eine Gefahr der Abmahnung bieten und sollte entfernt werden. Erst nach allen Informationen sollte der Button auf der Seite erscheinen.

Auch sollten die AGB und Kundeninformationsseiten überprüft werden ob hier aktuell die genaue Bezeichnung des Bestell-Buttons genannt wird und ggf. nun ausgetauscht werden muss, da dies auch zu Abmahnungen oder verlängerten Widerrufsfristen führen kann.

Quelle: http://www.shopbetreiber-blog.de/2012/05/16/button-losung-gilt-ab-1-august/

Hinweis:Dieser Text ist eine allgemeine Information und stellt keine Rechtsberatung dar. Für konkrete Beratung richten Sie sich bitte an ihren Rechtsbeistand.

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